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		<title>FEUERWERK Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Crackling&amp;diff=7997</id>
		<title>Crackling</title>
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				<updated>2017-02-15T22:37:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Crackling&lt;br /&gt;
:(Knister-/Knallsterne, ''Dragon's Eggs'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crackling sind spezielle, kleine [[Stern]]e (1-2mm Durchmesser, [[Mikrostern]]e) auf Basis von Schwermetalloxiden, die schon bei offenem Abbrand einen scharfen Knall erzeugen. Sehr viele dieser Mikrosterne werden zusammen mit [[Funkensatz|Funkensätzen]] z.B. zu [[Komet]]en gepresst oder als [[Fontäne]]n-[[Satz]] verwendet. Der entstehende [[Effekt]] ist - je nach Menge, Größe und Zusammensetzung der verwendeten Microsterne - ein deutliches und teilweise lautes &amp;quot;Knistern&amp;quot; der abbrennenden Kometen am Himmel oder des Fontänenausstoßes. Auch kann z.B. die [[Spitze]] gerollter Leuchtsterne jeweils ein Cracklingstern sein. Beim Abbrennen der Sterne schließt der Leucht- bzw. Schweifeffekt jedes Sterns dann mit einem leichten Knall ab (&amp;quot;Knallsterne&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwendete Schwermetalloxid ist dabei das [[Oxidationsmittel]] und wirkt gleichzeitig als Verzögerer, als [[Reduktionsmittel]] bzw. [[Brennstoff]] wird ein [[Metallpulver]] eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typischer (älterer) Crackling-[[Satz]] enthält bis zu 80% [[Bismuttrioxid]] (Bi&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder Bismutcarbonat bzw. Bismutsubnitrat als Schwermetallsalz und relativ wenig Kupferoxid. Früher wurde gerne [[Blei(II,IV)oxid]] (Pb&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/Sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) verwendet.&lt;br /&gt;
Wegen der extremen Giftigkeit der Bleisalze ist das aber weltweit verboten und wird selbst von chinesischen Anbietern nicht mehr verwendet. Bismutsalze funktionieren besser und sind die einzigen ungiftigen Schwermetallsalze, sie werden auch in Kosmetik und Arzneimitteln eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Sätze enthalten meist einen recht hohen Anteil (bis zu 70%) an [[Kupferoxid]], welches auch als Oxidationsmittel (nicht jedoch [[Farbgeber|farbgebend]]) wirkt. Teure Bismutsalze sind wenig bis nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Metallpulver wird meist [[Magnalium]], ggf. mit geringen Anteilen an reinem [[Aluminium]] eingesetzt. Über die Korngröße des Magnaliums lässt sich gut die Lautstärke steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf der Reaktion ist vermutlich folgender: Zunächst verbrennt das [[Magnesium]] im Magnalium und schmilzt dabei das Aluminium. In diese Schmelze diffundiert atomarer [[Sauerstoff]]. Wenn sich diese hochbrisante Mischung der [[Stöchiometrie]] nähert, zerknallt das Tröpfchen mit lautem Knall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwendete Bindemittel ist häufig auf [[Nitrocellulose]] basierend. Chinesische Fabriken setzen auch mit Erfolg Reisstärke ein. Auch andere, synthetische Polymere werden verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crackling ist keinesfalls so billig wie häufig angenommen. Kupferoxid und besonders Bismutsalze kosten richtig Geld!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz ist je nach Mischung nicht sehr zündfreudig, so dass die Sterne noch eine Schicht [[Anfeuerung|Primer]] enthalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Ansätze verfolgen die Erzeugung von Crackling, ohne dafür aus Umweltverträglichkeitsgründen nicht bedenkenlos einzusetzende Schwermetalle verwenden zu müssen, z.B. auf der Basis von Natriumthiosulfat und [[Magnesium]], welches so reaktiv ist, dass das Thiosulfat als Oxidationsmittel eingesetzt werden kann. Diese Sätze sind aber noch schwerer zu entzünden, das Magnesium ist empfindlich gegen Feuchtigkeit und der Satz zudem hygroskopisch, so dass so gut wie alle kommerziell erhältlichen Cracklingsterne auf Schwermetallen basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sog. ''Knallpulver'', eine dem [[Schwarzpulver]] ähnliche Mischung aus [[Kaliumnitrat]], [[Schwefel]] und einem hohen Anteil an [[Kaliumcarbonat]] (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;), kann als ein Vorläufer der Cracklingsätze angesehen werden, da es sich beim langsamen Erhitzen unverdämmt schlagartig mit einem heftigen Knall umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Popping Flowers]] sind Cracklingsätze mit einem [[Titan]]anteil. Die meist etwas größeren Sterne zerspringen/explodieren regelrecht und zerstäuben dabei das entzündete Titan in einer Funkenwolke. Teilweise enthält auch die Anfeuerungsschicht noch zusätzlich Titanpulver.&lt;br /&gt;
Das verbrennende Metallpulver des Cracklingsatzes verursacht die hellen Leuchterscheinungen und [[Funken]], die während des Zerplatzens der Microsterne zu beobachten sind. Ähnlich wie bei Funken einer [[Wunderkerze]] ist es daher nicht möglich, diese anzufärben, da keine stabilen farbig verbrennenden Metalle verfügbar sind. Darüber hinaus ist der Satz recht empfindlich hinsichtlich des Schmelzpunktes der Mischung, was die möglichen Beimischungen einschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bundesanstalt_f%C3%BCr_Materialforschung_und_-pr%C3%BCfung&amp;diff=7986</id>
		<title>Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung</title>
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				<updated>2017-02-04T22:09:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: /* Weblinks */  aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM): (''Federal Institute for Materials Research and Testing'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM erfüllt als Bundesoberbehörde Aufgaben, die sich aus dem Sprengstoffgesetz ([[SprengG]]), dem Beschussgesetz (BeschG) und den Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter ergeben. Dazu gehören &lt;br /&gt;
* die Prüfung, Klassifizierung und [[Zulassung]] von [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]], [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]], [[Anzündmittel|Anzündmitteln]] und [[pyrotechnische Munition|pyrotechnischer Munition]]. Sie ist für Deutschland die sogenannte &amp;quot;[[benannte Stelle]]&amp;quot;, die das für die Zulassung nötige Konformitätsbewertungsverfahren durchführt.&lt;br /&gt;
* die Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen für das Zurschaustellen von pyrotechnischen Gegenständen und Sortimenten&lt;br /&gt;
* die Zuordnung von [[Lagergruppen|Lager-]] und [[Verträglichkeitsgruppen]] von pyrotechnischen Gegenständen, pyrotechnischen Sätzen und pyrotechnischer Munition&lt;br /&gt;
* die [[Gefahrgutklassen|Transportklassifizierungen]] für pyrotechnische Gegenstände, pyrotechnische Sätze und pyrotechnische Munition&lt;br /&gt;
* die Zustimmung zur Klassifizierung nach Sondervorschrift SP 645 [[ADR]] für Feuerwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM hat ihren Sitz in Berlin und wurde im Jahr 1871 als &amp;quot;Mechanisch-Technische Versuchsanstalt&amp;quot; vom Preußische Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten gegründet. Zusammen mit zwei weiteren Versuchsanstalten bildete die Mechanisch-Technische Versuchsanstalt ab 1904 das &amp;quot;Königliche Materialprüfungsamt&amp;quot;, das 1919 zum Staatlichen Materialprüfungsamt (MPA) umbenannt wurde. Der Bereich der Explosivstoffe war zunächst dem 1889 als Zentralversuchsstelle für Explosivstoffe geschaffenen Militärversuchsamt zugeordnet; dieses wurde 1920 zur Chemisch-Technischen Reichsanstalt (CTR). MPA und CTR wurden 1954 als &amp;quot;Bundesanstalt für mechanische und chemische Materialprüfung&amp;quot; zusammengefasst und 1956 zur &amp;quot;Bundesanstalt für Materialprüfung&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM führt Listen über erteilte Zulassungen und Baumusterprüfbescheinigungen ([[Registriernummer|Registriernummern]]) sowie zur [[Verwendung]] in Deutschland angezeigte Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände ([[Identifikationsnummer|Identifikationsnummern]]) (§13 1. SprengV). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung von Pyrotechnik für den Transport als Gefahrgut beruht im Wesentlichen auf dem Verhalten der jeweiligen Artikel bzw. Versandstücke (volle Transportkartons) im Fall eines Brandes. Dazu werden von der BAM Brandversuche durchgeführt und für die Gefahreneinschätzung ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.bam.de Offizielle Website der BAM]&lt;br /&gt;
* [http://www.tes.bam.de/de/mitteilungen/sprengstoffrecht/bereich-pt/bereich_pyrotechnik.htm Fachgebiet Pyrotechnik der BAM]&lt;br /&gt;
* [http://www.tes.bam.de/de/mitteilungen/sprengstoffrecht/bereich-pt/bereich_pyrotechnik.htm Amtliche Mitteilungen der BAM zum Thema Pyrotechnik (Listen, Merkblätter)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''[http://www.bam.de/de/service/publikationen/publikationen_videos/film_061_062_pyrotechnik.htm BAM Video Pyrotechnik]''' &lt;br /&gt;
BAM Video Nr. 61, 2009, 10:10 min, FLV, 54 MB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Zitat BAM:''' ''Die Pyrotechnik ist ein wichtiges Aufgabenfeld der BAM, denn sie ist zuständig, wenn es um die Prüfung und Zulassung pyrotechnischer Gegenstände geht. Die BAM hat gesetzlich geregelte Aufgaben, sie agiert als Gutachter und sie berät Politik und Industrie. Mitarbeiter der BAM arbeiten in Normungsgremien mit und führen Audits bei Herstellern durch. In den Laboren der BAM werden neben Feuerwerksartikeln auch Airbags und Gurtstraffer getestet, ebenso Anzündmittel und pyrotechnische Gegenstände für Bühnen- und Filmeffekte. Wie die Arbeitsgruppe Pyrotechnik arbeitet und welche Aufgaben sie im Einzelnen hat, zeigt dieser Film.''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Flammenprojektor&amp;diff=7876</id>
		<title>Flammenprojektor</title>
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				<updated>2016-09-24T22:03:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Flammenprojektor&lt;br /&gt;
:(''flame projector'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammenprojektoren, auch als Flammensäulen bezeichnet, dienen zur Darstellung relativ schmaler und hoher [[Stichflamme]]n. Sie beruhen in der Regel auf [[Nitrocellulose]]-Pulvern oder -Pellets, die in kurzen Papprohren oder in [[Mörser]]n unverdämmt abgebrannt werden. Durch den offenen, unverdämmten Abbrand in einem Rohr entsteht eine gerichtete Stichflamme. Die Brenndauer ist von der Körnung der verwendeten Nitrocellulose abhängig. Dabei gilt, dass die Brenndauer umso länger ist, je größer die Teilchen der Nitrocellulose sind. Wird zu feines Nitrocellulosepulver verwendet, so entsteht aufgrund der sehr schnellen Umsetzung keine stehende Stichflamme.&lt;br /&gt;
Im Bereich des [[Bühnenfeuerwerk]]s werden Flammenprojektoren mit einer [[Zulassung]] in der [[Kategorie]] [[T1]] oder [[T2]] verwendet.&lt;br /&gt;
Flammenprojektoren aus einfacher Nitrocellulose haben eine intensiv gelbe Flammenfärbung. Durch Verwendung von geeigneten Farbgebern können diese auch in anderen Farben hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=B%C3%BChnenfeuerwerk&amp;diff=7875</id>
		<title>Bühnenfeuerwerk</title>
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				<updated>2016-09-24T22:00:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bühnenfeuerwerk&lt;br /&gt;
:(''Stage Fireworks, Proximity Effects'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bühnenfeuerwerk, Theaterfeuerwerk oder Indoor-Pyrotechnik werden generell [[Pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnische Gegenstände]] bezeichnet, die auf Bühnen und in geschlossenen Räumen abgebrannt werden. In der Regel haben diese Gegenstände definierte, geringe [[Sicherheitsabstand|Sicherheitsabstände]], sind [[Rauchfrei|rauchfrei]] bzw. [[Raucharm|raucharm]] und erzeugen keine signifikanten, gesundheitsschädlichen Emissionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland unterliegen pyrotechnische Gegenstände, die für Bühnenfeuerwerk, Theaterfeuerwerk oder Indoor-Pyrotechnik verwendet werden sollen, einer Zulassungspflicht. Sie werden von der [[BAM]] geprüft und im Fall der Zulassung je nach Art des Gegenstands bzw. seiner Gefährlichkeit in die [[Kategorie]]n [[T1]] oder [[T2]] eingestuft. Für die Verwendung werden im Rahmen der Zulassung in Abhängigkeit von der Effekthöhe Sicherheitsabstände definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Effekte des Bühnenfeuerwerks sind&lt;br /&gt;
* [[Bühnenfontäne]]n in silber und gold mit Effekthöhen zwischen 0,3 m und 8 m und Brenndauern von 0,1 s - 60 s&lt;br /&gt;
* [[Bühnenvulkan]]e&lt;br /&gt;
* [[Flammensäule]]n bzw. [[Flammenprojektor]]en&lt;br /&gt;
* [[Eisfontäne]]n mit gelber oder farbiger Flamme und Funkenausstoss&lt;br /&gt;
* [[Bühnenwasserfall|Bühnenwasserfälle]] in gold und silber mit Fallhöhen von bis zu 10 m&lt;br /&gt;
* [[Bühnenfeuertopf|Bühnenfeuertöpfe]]&lt;br /&gt;
* [[Bühnenkomet]]en&lt;br /&gt;
* [[Bühnenknall]]&lt;br /&gt;
* [[Seilrakete]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=T2&amp;diff=7874</id>
		<title>T2</title>
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				<updated>2016-09-24T22:00:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Kategorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=T1&amp;diff=7873</id>
		<title>T1</title>
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				<updated>2016-09-24T21:59:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Kategorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Indoorfeuerwerk&amp;diff=7872</id>
		<title>Indoorfeuerwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Indoorfeuerwerk&amp;diff=7872"/>
				<updated>2016-09-24T21:57:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Indoorfeuerwerk: (''Indoor Fireworks'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwerk in Innenräumen, z.B. [[Bühnenfeuerwerk]], [[Spezialeffekt]]e bei Konzerten, Präsentationen o.ä. Es sind nur Bühneneffekte der Kategorien [[Kategorie#Kategorie T1|T1]] und [[Kategorie#Kategorie T2|T2]] zugelassen. Deren Verbrennungsprodukte (Gase, [[Rückstand|Rückstände]]) müssen ungiftig sein und dürfen nur in geringen Mengen entstehen. Indoor-Feuerwerke werden fast immer mit Musik untermalt (s.a. [[Musikfeuerwerk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silvester&amp;diff=7869</id>
		<title>Silvester</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silvester&amp;diff=7869"/>
				<updated>2016-04-03T19:21:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Rechtliche Regelung in Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silvester ist der letzte Tag des Jahres, der 31. Dezember. An Silvester und Neujahr ist es in Deutschland Personen ab 18 Jahren erlaubt, [[Feuerwerkskörper]] der [[Kategorie 2]] abzubrennen. (In der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist das Abbrennen von [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] allerdings grundsätzlich verboten). ''(§23 Abs. 1 der [[1. SprengV]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es damit möglich, zwischen 0 Uhr am 31. Dezember und 24 Uhr am 1. Januar (48 Stunden) Kategorie-2-Artikel zu verwenden. Die zuständige Behörde (hier die Stadt- oder Gemeindeverwaltung) kann die Verwendung allerdings weiter einschränken. Zum einen kann die Verwendung in der Nähe besonders brandempfindlicher Gebäude oder Anlagen verboten werden (z.B. reetgedeckte Dächer), zum anderen kann die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen mit ausschließlicher Knallwirkung räumlich und zeitlich eingeschränkt werden (häufig auf die Zeit zwischen 18 Uhr am 31. Dezember und 1 Uhr am 1. Januar). Eine solche Anordung muss öffentlich bekanntgegeben werden. ''(§24 Abs. 2 der 1. SprengV)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkauf von [[Silvesterfeuerwerk]] ist in Deutschland auf die letzten drei (Werk-)Tage des Jahres beschränkt (ein Samstag gilt als Werktag). In der Regel beginnt der Verkauf damit am 29.12. eines Jahres. Ist jedoch der 29., 30. oder 31.12. ein Sonntag, beginnt der Verkauf bereits am 28.12. ''(§22 der 1. SprengV)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Hintergrund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brauch, Jahresende und -anfang mit Feuerwerk zu feiern, hat wohl zwei Wurzeln. Die eine ist der germanische Brauch, in den Nächten nach der Wintersonnenwende böse Geister durch Lärm zu vertreiben. Die andere ist die Übernahme ehemals feudaler Kultur durch das Bürgertum, das seit dem 18. Jahrhundert zur neuen führenden Gesellschaftsschicht wurde. Zunächst wurden Feuerwerke nur an Fürstenhöfen veranstaltet, die im 19. Jahrhundert durch Feuerwerke in Vergnügungsparks und zu Großereignissen wie den Weltausstellungen abgelöst wurden. Durch die zunehmende Industrialisierung wurden Feuerwerkskörper auch der Allgemeinheit zugänglich, so dass seit Anfang des 20. Jahrhunderts (spätestens seit Ende des ersten Weltkrieges) Silvester mit dem Abbrennen von Feuerwerk gefeiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Silvester für den letzten Tag des Jahres stammt von Papst Silvester I., dessen Gedenktag seit dem 9. Jahrhundert am 31. Dezember begangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=24712 Thema im FEUERWERK Forum: Wann darf an Silvester Feuerwerk abgebrannt werden?]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Scala_Otto&amp;diff=7868</id>
		<title>Scala Otto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Scala_Otto&amp;diff=7868"/>
				<updated>2016-02-06T22:27:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Ergänzung zur Bedeutung von Scala&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ColpoDiScala.jpg|thumb|Blitzbombette für eine Otto di Scala]]&lt;br /&gt;
;Scala Otto :(''Otto di Scala, Bomba Otto'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zylinderbombe]]n vom Typ ''Scala Otto'' (meist [[Kaliber]] 125 oder 150mm) enthalten 8 [[Bombette]]n mit zeitlich exakt abgestimmten [[Verzögerer]]n, sodass nicht alle Bombetten am Himmel gleichzeitig, sondern in schneller Folge nacheinander explodieren. ''Scala'' heißt auf italienisch Treppe und bezeichnet die schnelle Abfolge von Zündungen.  Wegen der zeitlich präzise aufeinanderfolgenden ''acht'' [[Zerlegung|Bombettenzerlegungen]] ([[Bukett|Farbbuketts]], [[Polyp]]en oder [[Blitzknall|Blitzschläge]] heißt diese Bombe Scala ''Otto''. Solche Bomben können einen schweren [[Schluss-Schlag]] besitzen und heißen dann z.B. ''Otto di Scala e [[Controcolpo]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;4ImjF2pvCvI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Youtube-Videolink auf 2 Scala Otto im Kaliber 125mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Mecha_de_cerillo&amp;diff=7857</id>
		<title>Mecha de cerillo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Mecha_de_cerillo&amp;diff=7857"/>
				<updated>2015-12-12T20:57:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Formatierung, Wiki-Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Mexikanische Kleinfeuerwerkszündschnur ==&lt;br /&gt;
Diese [[Anzündschnur]] dient bei fast allen Klein-und Kleinstfeuerwerksartikeln in Mexiko als&lt;br /&gt;
[[Anzündung]]. Sie wird verschiedenartig eingefärbt, aber meist in den grellen Farben Rot, Grün oder&lt;br /&gt;
Gelb. Ihr Durchmesser beträgt etwa 2,5 mm. Die Abbrenngeschwindigkeit dieser Schnur beträgt etwa&lt;br /&gt;
111 Sekunden/Meter. Sie ist verhältnismäßig steif. Diese Zündschnur stellen fast alle Feuerwerkereien&lt;br /&gt;
folgendermaßen selbst her:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumwollschnur wird auf einem hölzernen Zündschnurhaspel-Tauchrahmen aufgewickelt und dann&lt;br /&gt;
in einem Bottich in folgende dickflüssig, wässrige Auflösung (Suspension) getaucht (Mengenangaben für 1 kg Baumwollschnur):&lt;br /&gt;
* 4 kg [[Kaliumchlorat]]&lt;br /&gt;
* 1,5 kg [[Schwefel]]&lt;br /&gt;
* 750 g Knochenleim und &lt;br /&gt;
* etwa  10 g Farbpulver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_Zutaten.jpg|Baumwollschnur und das Farbpulver &amp;quot;Anilina roja&amp;quot;, um hellrote Zündschnur herzustellen.&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_2.jpg|Von dem Tauchrahmen wird die nasse Schnur zum Trocknen um 4 Pfähle abgewickelt.&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_3.jpg|Das einfache Zündschnurwerkzeug. Bottich und Tauchrahmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_4.jpg|Zusammenklebende Schnüre werden getrennt.&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_5.jpg|Das Farbpulver &amp;quot;Anilina roja&amp;quot; (gesprochen &amp;quot;Anilina rocha&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_6.jpg|Verschiedene grelle Farbenpulver, die die Mexikaner so lieben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ihr anhand der Rezeptur erkennen könnt, ist diese Zündschnur in trockenem Zustand&lt;br /&gt;
reibungsempfindlich. Sie kann durch Anreiben an z.B. einer Mörtelfuge gezündet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Tauchhaspel wird sie zum Trocknen um Holzpfähle gewickelt. Bei sommerlichen&lt;br /&gt;
Temperaturen reicht weniger als eine Stunde zum Trocknen. Die getrocknete Zündschnur wird&lt;br /&gt;
dann mit einem Messer, das unbedingt nass sein muss, in Bündeln abgeschnitten und weiter zerkleinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die am meisten verwendete Zündschnur in Mexiko, von der jedes Jahr viele Millionen&lt;br /&gt;
Meter hergestellt und verbraucht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_7.jpg|Die ausreichend getrocknete Zündschnur wird mit einem sehr scharfen und NASSEN Messer in Bündel von handhabbarer Länge geschnitten.&lt;br /&gt;
Bild:Mecha_8.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Autor dieses Artikels ist Pyromartin'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Cometes_Chispitas&amp;diff=7856</id>
		<title>Cometes Chispitas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Cometes_Chispitas&amp;diff=7856"/>
				<updated>2015-12-12T20:45:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Formatierung, Wiki-Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Cometes Chispitas oder auch Maus und Kleine Zwiebel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_169.jpg|Chispitas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese typisch südamerikanischen Feuerwerksspielsachen für Kinder sind einer der beliebtesten Pyroartikel und werden in Mexiko, in verschiedenen Größen, millionenfach hergestellt. Diese kleinen Gipsteile stoßen nach dem Anzünden einen kräftigen, kurzen, silbernen, etwa 60cm langen [[Funken|Funkenstrahl]] aus und drehen sich meistens noch dabei im Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung ist ungewöhnlich, ähnlich der von [[Streichholz|Streichhölzern]] und [[Wunderkerze|Wunderkerzen]]. Die dickflüssige, pyrotechnische Tauchmasse setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Aluminium]]-flake (Farbenaluminium)&lt;br /&gt;
* [[Kaliumchlorat]]&lt;br /&gt;
* [[Dextrin]] und&lt;br /&gt;
* „Cola“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mexikanische Pyro-“Cola“ ist eine heiß hergestellte Emulsion von [[Kolophonium]] (Geigenharz) in Wasser und dient hier als [[Bindemittel]]. Wie bei allen Kleinstfeuerwerkskörpern wird auch hier die „[[Mecha de cerillo]]“ als [[Anzündschnur]] eingesetzt, sie ist aber gleichzeitig Satz- und Hüllen-Träger. Die mit Hilfe eines speziellen Setz- und Schneidegerätes in die Wachsrahmen eingedrückten Zündschnurstücke werden danach mehrfach, mit Zwischentrocknung, getaucht, bis die Satzschichten dick genug sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzter Schritt, vor dem Einfärben in leuchtenden Farben, erhalten die getrockneten Funkensatz-Eierchen eine Hülle aus Gips, durch Tauchen in eine Gipsslurry. Die fertigen ''Chispitas'' werden zu 50 oder 100 Stück in Klarsichtbeutel verpackt und sind so in jedem Feuerwerksladen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_142.jpg|Die rechts gerade getrocknete &amp;quot;Mecha de cerillo&amp;quot; wird in das Zündschnursetzgerät eingefädelt.&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_147.jpg|Das Gerät schneidet und drückt die Zündschnur reihenweise in die Wachsplatten.&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_151.jpg|Die Zündschnüre in ihren Wachsrahmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_137.jpg|Wachsplatten werden eingestrichen.&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_164.jpg|&amp;quot;Cola&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_158.jpg|Die Zündschnüre in ihren Wachsrahmen werden in das dickflüssige Satzgemenge getaucht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_159.jpg|Hier trocknet ein Tauchgang vor dem nächsten.&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_135.jpg|Hier trocknen die Gipsmäntel der nun fertigen &amp;quot;Comete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Bild:chispitas_141.jpg|Die fertig eingefärbten &amp;quot;Chispitas&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Autor dieses Artikels ist Pyromartin'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Technisches_Feuerwerk&amp;diff=7803</id>
		<title>Technisches Feuerwerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Technisches_Feuerwerk&amp;diff=7803"/>
				<updated>2015-08-24T21:01:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke&lt;br /&gt;
:(''Pyrotechnic Devices for Technical Use'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2009 gehörten nach dem alten § 6 Abs. 3 der [[1. SprengV|1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz]] zu den [[Pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] für technische Zwecke insbesondere solche pyrotechnischen Gegenstände, die zur Rettung von Menschen, zur Beförderung von Gegenständen oder zu meteorologischen Zwecken bestimmt sind oder die als Hilfsmittel bei Arbeitsvorgängen als Signalmittel, als Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel oder Lehr- und Sportzwecken dienen sollen, sowie [[Knallkorken]]. Weiterhin gehörten sämtliche pyrotechnischen Gegenstände, die zur Verwendung als [[Bühnenfeuerwerk]] zugelassen sind, zu den pyrotechnischen Gegenständen für technische Zwecke. Pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke werden umgangssprachlich auch als &amp;quot;technisches Feuerwerk&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke bedurften grundsätzlich der Zulassung durch die [[BAM|Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung]] und wurden im Rahmen der Zulassung der [[Klasse]] T mit den Unterklassen [[T1]] und [[T2]] zugeordnet. Die Einordnung in die Unterklassen T1 und T2 erfolgte nach dem Grad der Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umsetzung der Richtlinie 2007/23/EG werden seit Oktober 2009 pyrotechnische Gegenstände in [[Kategorie|Kategorien]] eingeteilt. Seitdem wird auch bei den Kategorien zwischen pyrotechnischen Gegenständen für Bühne und Theater (Kategorie T1 und T2) und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen (Kategorie P1 und P2) unterschieden. Damit wird Bühnenfeuerwerk nun nicht mehr zu den pyrotechnischen Gegenständen für technische Zwecke gerechnet. Gegenstände beider Kategorien werden weiterhin in die Unterklassen 1 und 2 eingeordnet und bedürfen einer [[Zulassung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke sind:&lt;br /&gt;
* Airbag-Gasgeneratoren&lt;br /&gt;
* Pyrotechnische Gurtstraffer&lt;br /&gt;
* Leinenwurfraketen&lt;br /&gt;
* pyrotechnische Notsignale ([[Rauch]]-Signale, Leuchtsignalgeber, Fallschirmleuchtraketen, etc.)&lt;br /&gt;
* pyrotechnische Feuerlöschmittel&lt;br /&gt;
* pyrotechnische Leuchtmittel&lt;br /&gt;
* [[Raketenmotor]]en für [[Modellrakete]]n&lt;br /&gt;
* pyrotechnische Startsätze für Turbinen und Raketenmotoren&lt;br /&gt;
* [[Einschußsimulator]]en&lt;br /&gt;
* [[Filmeffektzünder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Erlaubnis&amp;diff=7802</id>
		<title>Erlaubnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Erlaubnis&amp;diff=7802"/>
				<updated>2015-08-07T18:56:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Erlaubnis nach §7 Sprengstoffgesetz ==&lt;br /&gt;
Eine Erlaubnis nach §7 [[SprengG|Sprengstoffgesetz]] ist erforderlich, um gewerbsmäßig/selbstständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung&lt;br /&gt;
*mit explosionsgefährlichen Stoffen [[Umgang|umzugehen]] oder&lt;br /&gt;
*den [[Verkehr]] mit explosionsgefährlichen Stoffen zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlaubnis nach §27 Sprengstoffgesetz ==&lt;br /&gt;
Wer in allen anderen Fällen mit explosionsgefährlichen Stoffen umgehen oder sie erwerben möchte, benötigt eine Erlaubnis nach §27 Sprengstoffgesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen für eine Erlaubnis ==&lt;br /&gt;
Zwingende Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
*[[Zuverlässigkeit]] (Nachweis durch eine [[Unbedenklichkeitsbescheinigung]])&lt;br /&gt;
*Nachweis der erforderlichen [[Fachkunde]] oder Benennung einer anderen Person, die den Betrieb leiten soll (2. Alternative nur bei Erlaubnis nach §7)&lt;br /&gt;
*[[körperliche Eignung]]&lt;br /&gt;
*Mindestalter von 21 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche weitere Voraussetzungen (im Ermessen der Behörde):&lt;br /&gt;
*Deutsche Staatsbürgerschaft (oder Europäische Staatsbürgerschaft)&lt;br /&gt;
*Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Erlaubnis nach §27 (nicht gewerblich) ist eine zusätzliche zwingende Voraussetzung, dass der Antragsteller ein Bedürfnis nachweist, wozu er die Erlaubnis benötigt (z.B. Böllerschützen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlaubnis ohne Fachkunde ==&lt;br /&gt;
Wird eine Erlaubnis beantragt, ohne dass der Antragsteller die erworbene [[Fachkunde]] nachweisen kann oder ist der Antragsteller eine juristische Person (die natürlich keine Fachkunde nachweisen kann), muss bei Stellung des Antrages eine [[verantwortliche Person]] benannt werden. Der Umgang und Verkehr mit Explosivstoffen darf dann ausschließlich ausgeführt werden, wenn diese Person die Arbeiten überwacht und anwesend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwerb einer Erlaubnis ==&lt;br /&gt;
Sowohl die Erlaubnis nach §7 als auch die Erlaubnis nach §27 Sprengstoffgesetz sind bei der [[zuständige Behörde|zuständigen Behörde]] unter Beibringung aller erforderlichen Nachweise zu beantragen. Die zuständige Behörde ist je nach Bundesland das Gewerbeaufsichtsamt oder das Amt für Arbeitsschutz.&lt;br /&gt;
Die Gebühren für die Ausstellung einer Erlaubnis bewegen sich (festgelegt in der [[SprengKostV|Kostenverordnung zum Sprengstoffgesetz]]) für die Erlaubnis nach §7 (gewerblich) zwischen ca. 100 und ca. 2800 Euro, die Gebühren für die Ausstellung einer Erlaubnis nach §27 (nicht-gewerblich) zwischen ca. 50 und ca. 250 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwefel&amp;diff=7801</id>
		<title>Schwefel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwefel&amp;diff=7801"/>
				<updated>2015-08-01T20:14:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7704-34-9&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Brennstoff]] ([[Reduktionsmittel]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
Achtung&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H315''' Verursacht Hautreizungen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 112,8 bis 119,3 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schwefel : ''sulfur''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil von [[Schwarzpulver]] und ähnlichen [[Brandsatz|Brandsätzen]]. Schwefel kommt in mehreren Modifikationen vor; bei Raumtemperatur ist der sog. alpha-Schwefel thermodynamisch am stabilsten, der die typische gelbe Schwefelfarbe hat.&lt;br /&gt;
Verarbeitet wird Schwefel in der Regel als feines Pulver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Chlorat|Chloraten]] darf Schwefel wegen möglicher saurer Reaktionen (Entzündungs- und Explosionsgefahr) nicht verwendet werden. Schwefelblüte (das natürlich vorkommende Schwefelmineral) wird wegen des meist hohen Säuregehaltes nicht eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberfulminat&amp;diff=7800</id>
		<title>Silberfulminat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberfulminat&amp;diff=7800"/>
				<updated>2015-08-01T20:13:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
AgCNO&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Initialsprengstoff]], [[Knallerbse]]n&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
keine Einstufung verfügbar&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
explosiv&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Silberfulminat :(im aktuellen Sprachgebrauch: [[Knallsilber]], ''silver fulminate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Silberfulminat, AgCNO, handelt es sich um das schlecht wasserlösliche Silbersalz der [[Knallsäure]], welches in Form von weissen feinen Nädelchen auskristallisiert.&lt;br /&gt;
Silberfulminat wird durch (ausgesprochen vorsichtige) Umsetzung von salpetersaurer Silbernitrat- und Silbernitritlösung mit Alkohol (Ethanol) in der Wärme unter enger Einhaltung genauer Konzentrationsbereiche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silberfulminat stellt einen äußerst emfindlichen Feststoff dar, bereits leichter [[Schlag]] oder [[Reibung]], Temperaturen noch unter 200°C oder die Berührung mit Edelmetallen können die explosionsartige Zersetzung auslösen. Bereits geringste Mengen (Milligramm) [[Detonation|detonieren]] dabei lautstark im wesentlichen nach folgender Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 AgCNO ---&amp;gt; 2 Ag + 2 CO + N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dabei freiwerdende Silber ist direkt als schwarzes Reaktionsprodukt ersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser viel zu hohen Empfindlichkeit fand Silberfulminat, im Gegensatz zum unempfindlicheren [[Quecksilberfulminat]], auch keine verbreitete Anwendung als [[Initialsprengstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pyrotechnik]] wird Silberfulminat in geringster Menge in [[Knallerbse]]n verwendet, wo die hohe Reaktivität gewünscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Struktur lässt sich am besten als Ag-CNO beschreiben, in der sich die Silberatome entlang langer Ketten [-Ag-C-Ag-C-]&amp;lt;sub&amp;gt;n&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt; am Kohlenstoff-Atom des Fulminat-Anions orientieren. Über die Struktur herrschte lange Zeit Unklarheit, was sich auch in einer sprachlichen Verwirrung (Silberfulminat vs. Silberisofulminat) niedergeschlagen hat, moderne spektroskopische Methoden haben die Strukturen des Silbersalzes und der freien Knallsäure jedoch zweifelsfrei aufgeklärt - siehe dazu auch die Diskussion im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=7687 Struktur von Knallsäure]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontium&amp;diff=7799</id>
		<title>Strontium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontium&amp;diff=7799"/>
				<updated>2015-08-01T20:12:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Strontium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Sr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7440-24-6&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:''' &lt;br /&gt;
in Form seiner Salze&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
Gefahr&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H261''' In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Strontium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontium, ein Erdalkalimetall, ist ein weiches, silberweißes und unedles Metall. Strontium sollte zum Schutz vor Feuchtigkeit unter einem Schutzmedium (meist Paraffin, Petroleum oder Argon) aufbewahrt werden, da es ansonsten zu Strontiumhydroxid abreagieren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pulver entzündet es sich spontan an der Luft und ist daher sehr feuergefährlich. In pyrotechnischen Sätzen finden häufig Salze des Strontiums Verwendung, wie z.B. [[Strontiumcarbonat]], [[Strontiumsulfat]] oder [[Strontiumoxalat]] als Farbgeber. [[Strontiumnitrat]] findet generell keine Verwendung, da es stark hygroskopisch (wasseranziehend) ist. Strontiumionen bilden eine intensive rote [[Flammenfärbung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumcarbonat&amp;diff=7798</id>
		<title>Strontiumcarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumcarbonat&amp;diff=7798"/>
				<updated>2015-08-01T20:11:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Strontiumcarbonat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
SrCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 1633-05-2&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:  &amp;gt; 1200 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Strontiumcarbonat :(''Strontium Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am häufigsten verwendete intensiv rote Farbgeber ist Strontiumcarbonat, ein weißes, unreaktives, wasserunlösliches und kristallin in der Natur als Strontianit verbreitet vorkommendes Pulver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle [[Carbonat|Carbonate]] reagiert Strontiumcarbonat mit Säuren unter CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Abspaltung, daher stabilisiert es [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnische Sätze]] gegen Säurespuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Metallpulver]]-freien Sätzen, in denen Strontiumcarbonat verwendet wird, dient es als reiner [[Farbgeber]], weder als [[Brennstoff]] und noch verbrennungsunterhaltend (in Form eines [[Oxidationsmittel]]s) und ist auch für hochreaktive Sätze wie [[Blitzsatz|Blitzsätze]] nicht die erste Wahl. Strontiumcarbonat wird wegen dieser reaktionsträgen Eigenschaften auch als Verzögerer in [[Glitter]]-Sätzen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumnitrat&amp;diff=7797</id>
		<title>Strontiumnitrat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumnitrat&amp;diff=7797"/>
				<updated>2015-08-01T20:11:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Strontiumnitrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Sr(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nr.:''' 10042-76-9&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]], [[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
Gefahr&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H272''' Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H315''' Verursacht Hautreizungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H319''' Verursacht schwere Augenreizung.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur: 600 - 1100 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Strontiumnitrat&lt;br /&gt;
(''Strontium Nitrate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontiumnitrat (Sr(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) wird in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] als [[Oxidationsmittel]] und roter [[Farbgeber]] verwendet. Strontiumnitrat wird sowohl in roten [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] als auch in roten [[Sternsatz|Sternsätzen]] verwendet. In Kombination mit [[Bariumnitrat]] sowie [[Magnesium]] und [[Aluminium]] als [[Reduktionsmittel]] (Brennstoff) wird Strontiumnitrat auch für weiße Leuchtsätze verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontiumnitrat ist in Abhängigkeit von seiner chemischen Reinheit mehr oder weniger stark [[Hygroskopizität|hygroskopisch]]. Dabei gilt, dass Strontiumnitrat umso hygroskopischer ist, je größer der Anteil an Verunreinigungen mit anderen Verbindungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumsulfat&amp;diff=7796</id>
		<title>Strontiumsulfat</title>
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				<updated>2015-08-01T20:10:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Strontiumsulfat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
SrSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7759-02-6&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
Farbgeber&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Strontiumsulfat :(''Strontium sulfate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontiumsulfat ist eine weiße (&amp;quot;Strontiumweiss&amp;quot;), in Wasser unlösliche und unreaktive, auch natürlich vorkommende (Celestit) [[Strontium]]-Verbindung. Aufgrund des Sr-Gehaltes dient es in der [[Pyrotechnik]] als intensiv roter [[Farbgeber]]. Wie fast alle [[Sulfate]] ist Strontiumsulfat chemisch inert und darüber hinaus nicht hygroskopisch und wird daher für stabile [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnische Sätze]] eingesetzt, der hauptsächliche Anwendungszweck sind rote [[Blinkstern|Blinksterne]] und [[Leuchtsatz|Leuchtsätze]] von [[Stern|Sternen]]. Strontiumsulfat dient dabei in [[Metallpulver]]-freien Sätzen weder als [[Brennstoff]] noch als [[Oxidationsmittel]], ist also ein reiner Farbgeber und daher nicht in hochreaktiven [[Satz|Sätzen]] vertreten. Ausnahmen bilden [[Magnesium]]-haltige Sätze (Blink-Sätze), das Magnesium vermag mit dem Sulfat sogar recht heftig zu reagieren. Wie bei den meisten Sulfaten ist zum Erzeugen einer intensiven Farbe der Zusatz eines [[Farbverbesserer|Farbverbesserers]] von Vorteil.&lt;br /&gt;
Bei der Verbrennungstemperatur von [[Schwarzpulver]] ist von einer Abspaltung von SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;  unter der Bildung von Strontiumoxid aus Strontiumsulfat auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Titan&amp;diff=7795</id>
		<title>Titan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Titan&amp;diff=7795"/>
				<updated>2015-08-01T20:09:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Titan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Ti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7440-32-6 (Pulver)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 4,505 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 1668 °C&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Brennstoff]] ([[Reduktionsmittel]]), [[Zusatzstoff]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
Gefahr&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H250''' Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H252''' In großen Mengen selbsterhitzungsfähig; kann in Brand geraten.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Titan :(Ti,  ''Titanium'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisches Element, Ordnungszahl 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titan ist ein dunkelgraues, hartes und dank dünner [[Oxidschicht]] an Luft inertes Leichtmetall. Die frischen Bruchkanten von Titan sind erheblich reaktiver und können sich spontan an Luft entzünden, überziehen sich jedoch so schnell mit der schützenden Schicht, dass auch fein gemahlene [[Metallpulver|Pulver]] gegenüber Feuchtigkeit stabil und in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] deutlich unreaktiver als [[Magnesium]] oder [[Aluminium]] sind. Die hohe Härte führt jedoch zu einer stärkeren Druckempfindlichkeit der titanhaltigen [[Satz|Sätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titan wird zur Erzeugung von charakteristischen hellen silber-blauen [[Funken]] (Titanfunken) in [[Schweif|Schweifen]], [[Fontäne|Fontänen]] und [[Knallsatz|Knallsätzen]] ([[Titan-Salut]]) eingesetzt. Wegen dieser typischen Funken findet sich der Begriff ''Titanium'' auch in der Effektbeschreibung von [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] (s.a. [[Silberperlen]]).&lt;br /&gt;
Als reiner [[Brennstoff]] in Knallsätzen ist Titan dagegen ungeeignet. Zwar führt der Titan-Anteil zu einem schönen Effekt der Titan-Salutbomben, jedoch auch zu einer Abschwächung der Heftigkeit der Umsetzung im Vergleich zu einem Saluteffekt auf reiner Aluminium/[[Kaliumperchlorat]]-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zink_(Element)&amp;diff=7794</id>
		<title>Zink (Element)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zink_(Element)&amp;diff=7794"/>
				<updated>2015-08-01T20:08:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Gefahrensymbol u.ä. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Zink &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Zn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7440-66-6 (nicht stabilisiertes Pulver)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 7,14 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 420 °C&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
früher: [[Brennstoff]] ([[Reduktionsmittel]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
Gefahr&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H250''' Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H260''' In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H410''' Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zink :(Zn, ''Zinc'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisches Element, Ordungszahl 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zink ist ein silberglänzendes, unedles Metall. An der Luft wird Zink durch Reaktion mit Sauerstoff und/oder Feuchtigkeit, wie andere unedle Metalle auch, durch eine [[Oxidschicht]] geschützt, weswegen es  wie Zinkpulver häufig grau erscheint. Diese Schicht hat bei Zinkpulver jedoch keine große Schutzwirkung und verhindert keine weitere Umsetzung mit Feuchtigkeit. In Gemischen mit Nitraten kann durch Feuchtigkeit [[Selbstentzündung]] aufgrund der stark reduzierenden Wirkung von Zink ausgelöst werden. Daher, und da die verbrennenden Zinkkörner keine besonders auffälligen Charakteristika aufweisen, die nicht mit anderen [[Metallpulver|Metallpulvern]] auch erzielt werden könnten, ist die Verwendung von Zink in Feuerwerk sehr eingeschränkt bzw. fast gar nicht mehr vorhanden. Eine gewisse Bedeutung hatte Zinkpulver als Bestandteil der sog. &amp;quot;Berger Mischung&amp;quot; im Gemisch mit Halogenkohlenwasserstoffen als Rauchsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kennzeichnung&amp;diff=7793</id>
		<title>Kennzeichnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kennzeichnung&amp;diff=7793"/>
				<updated>2015-08-01T20:02:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Wiki-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kennzeichnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 müssen [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnische Gegenstände]] nach dem Stand der Technik gekennzeichnet werden und eine Anleitung beigefügt werden (§14 (1) [[1. SprengV]]).&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung setzt sich aus folgenden Angaben zusammen:&lt;br /&gt;
# Bezeichnung des Gegenstands&lt;br /&gt;
# Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers oder Importeurs&lt;br /&gt;
# CE-Zeichen, Kennzeichen der [[benannte Stelle|benannten Stelle]] für den Konformitätsnachweis oder die erfolgte Einzelprüfung&lt;br /&gt;
# [[Registriernummer]] zum CE-Zeichen&lt;br /&gt;
# [[Identifikationsnummer]] (ist in die Anleitung aufzunehmen, § 6 (4) 1. SprengV)&lt;br /&gt;
# [[Kategorie]]&lt;br /&gt;
# [[Nettoexplosivstoffmasse]]&lt;br /&gt;
# Altersgrenze für [[Umgang]] und [[Verkehr]]&lt;br /&gt;
# der [[Sicherheitsabstand]]&lt;br /&gt;
# bei Artikeln der Kategorie 3 oder 4 das Herstellungsjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kennzeichnung_ptG.png|thumb|Beispiel für die Kennzeichnung eines pyrotechnischen Artikels der Kategorie 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sind die Kennzeichnungspflichten für [[Explosivstoff|Explosivstoffe]] und [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnische Sätze]]:&lt;br /&gt;
# Bezeichnung des Stoffs&lt;br /&gt;
# Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers oder Importeurs&lt;br /&gt;
# CE-Zeichen, Kennzeichen der benannten Stelle für den Konformitätsnachweis oder die erfolgte Einzelprüfung&lt;br /&gt;
# eindeutige Kennzeichnung zur Identifizierung und Rückverfolgbarkeit von Explosivstoffen für zivile Zwecke (Richtlinie 2008/43/EG), typischerweise als Barcode&lt;br /&gt;
# Identifikationsnummer (ist in die Anleitung aufzunehmen, § 6 (4) 1. SprengV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Identifikationsnummer&amp;diff=7792</id>
		<title>Identifikationsnummer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Identifikationsnummer&amp;diff=7792"/>
				<updated>2015-08-01T20:00:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Wiki-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Identifikationsnummer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle pyrotechnischen Gegenstände und [[Explosivstoff|Explosivstoffe]] müssen vom Hersteller oder Importeur vor der ersten Verwendung in Deutschland bei der [[BAM]] angezeigt werden. Die Identifikationsnummer dient als Nachweis dieser Anzeige; die BAM kann darüber hinaus aus Sicherheitsgründen die Anleitung zur Verwendung einschränken oder ergänzen (§6 (4) 1. SprengV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identifikationsnummer setzt sich zusammen aus dem Kürzel &amp;quot;BAM&amp;quot;, der [[Kategorie]] YY und einer von der BAM vergebenen spezifischen Nummer ZZZZ zur Identifikation des Gegenstands:&lt;br /&gt;
 BAM-YY-ZZZZ&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für den Platzhalter YY kommen folgende Kürzel zum Einsatz:&lt;br /&gt;
* Feuerwerkskörper: F1, F2, F3 oder F4 ,&lt;br /&gt;
* Bühnen- und Theaterpyrotechnik: T1 oder T2, &lt;br /&gt;
* pyrotechnische Sätze: S1 oder S2, &lt;br /&gt;
* sonstige pyrotechnische Gegenstände: P1 oder P2&lt;br /&gt;
* [[Anzündmittel]]: P1-ZZP ([[Anzündschnur|Anzündschnüre]] für pyrotechnische Zwecke), P2-ZZS ([[Stoppine]]), P1-ZA ([[Anzündlitze]]), P1-ZZL ([[Anzündlicht|Anzündlichter]]), P1-ZZA (mechanische Anzünder), P1-ZZE (elektrische Brückenanzünder), P1-ZZB (elektrische Anzünder für Schwarzpulver zum Sprengen und schwarzpulverähnliche Sprengstoffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Identifikationsnummern und zugehörige [[Registriernummer|Registriernummern]]:&lt;br /&gt;
  BAM-F2-0166, 1395-F2-0018/2009 ([[Jorge]] 10 Schuss-[[Cakebox|Feuerwerksrohrbatterie]], Kategorie 2)&lt;br /&gt;
  BAM-T1-0014, 0589-T1-0014      ([[Weco]] [[Bühnenfontäne]], Kategorie T1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zulassungszeichen&amp;diff=7791</id>
		<title>Zulassungszeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zulassungszeichen&amp;diff=7791"/>
				<updated>2015-07-31T19:23:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Anpassung an neue Regelung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Zulassungszeichen&lt;br /&gt;
:(''Approval Number'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Achtung: dieser Artikel beschreibt die Form der Kennzeichnung in Deutschland zugelassener pyrotechnischer Gegenstände bis zum Jahr 2009. Mittlerweile ist eine neue Form der [[Kennzeichnung]] verpflichtend.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyrotechnischer Gegenstand|Pyrotechnische Gegenstände]] der [[Klasse|Klassen]] [[Klasse I|I]], [[Klasse II|II]], [[Klasse III|III]], [[Klasse T1|T1]] und [[Klasse T2|T2]] unterlagen der Zulassungspflicht durch die [[BAM|Bundesanstalt für Materialprüfung]] (BAM). Nach erfolgreichem Abschluss des Zulassungsverfahrens (vor 2009) erteilte die BAM ein Zulassungszeichen, mit dem der pyrotechnische Gegenstand eindeutig identifiziert werden kann. Das Zulassungszeichen musste auf jedem zugelassenen pyrotechnischen Gegenstand aufgedruckt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zulassungszeichen besteht aus der Kurzbezeichnung der Bundesanstalt für Materialprüfung &amp;quot;BAM&amp;quot; gefolgt von einem Bindestrich, gefolgt von dem für die jeweilige Klasse vorgesehenen Zeichen KKK, gefolgt von einem Bindestrich, gefolgt von einer fortlaufenden Kennnummer ZZZZ:&lt;br /&gt;
 BAM-KKK-ZZZZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Zulassungszeichen:&lt;br /&gt;
* Klasse I: BAM - PI - 0470&lt;br /&gt;
* Klasse II: BAM - PII - 0225&lt;br /&gt;
* Klasse III: BAM - PIII - 0211&lt;br /&gt;
* Klasse T1: BAM - PT1 - 0931&lt;br /&gt;
* Klasse T2: BAM - PT2 - 0440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM gibt regelmäßig aktualisierte Listen heraus, auf denen die zugelassenen pyrotechnischen Gegenstände nach Zulassungszeichen (bzw. fortlaufender Nummer im Zulassungszeichen) aufgeführt sind und aus denen ersichtlich ist, ob die Zulassung noch gültig oder bereits erloschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kennzeichnung bleibt (für Altbestände) noch bis 2017 in Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://www.bam.de/de/service/amtl_mitteilungen/sprengstoffrecht/pyrotechnik.htm Zulassungslisten der BAM]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zulassung&amp;diff=7790</id>
		<title>Zulassung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zulassung&amp;diff=7790"/>
				<updated>2015-07-31T19:21:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Überblick Verfahren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Zulassung: (''approval'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für die Zulassung von pyrotechnischen Artikeln nötige Konformitätsbewertungsverfahren (§5 SprengG) besteht aus der Baumusterprüfung (Modul B) und der Qualitätssicherung. Der Hersteller kann dabei die Form der Qualitätssicherung wählen: entweder werden die Produkte immer wieder auf ihre Baumusterkonformität hin überprüft (Modul C), oder es wird das Qualitätssicherungsverfahren für die Produktion (Modul D) bzw. das Qualitätssicherungsverfahren für die Produkte (Modul E) regelmäßig überprüft (auditiert). Die Anforderungen an die jeweiligen Module sind in den Anhängen der jeweiligen EU-Richtlinien zu finden (Anhang II der Richtlinie 93/15/EWG für [[Explosivstoff|Explosivstoffe]] und pyrotechnische Sätze, Anhang II der Richtlinie 2007/23/EG für pyrotechnische Gegenstände). Alternativ zu diesem zweistufigen Verfahren gibt es auch die Möglichkeit, die Zulassung durch eine Einzelprüfung (Modul G) zu erhalten. Für pyrotechnische Gegenstände der [[Kategorie]] 4 ist auch eine umfassende Qualitätssicherung (Modul H) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von pyrotechnischen Artikeln und Explosivstoffen sind die sogenannten [[benannte Stelle|benannten Stellen]] zuständig, die von den Mitgliedsstaaten der EU bestimmt werden. Die Zulassung in einem Mitgliedsland gilt grundsätzlich auch für alle anderen Mitgliedsländer der EU. In Deutschland übernimmt die [[BAM]] (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) die Aufgaben der benannten Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei erfolgreicher Überprüfung werden Gegenstände bzw. Stoffe mit der CE-Kennzeichnung versehen, die aus dem CE-Zeichen und der [[Registriernummer]] besteht und nach folgendem Muster aufgebaut ist:&lt;br /&gt;
  '''CE''' WWWW&lt;br /&gt;
  XXXX-YY-ZZZZ&lt;br /&gt;
WWWW ist die Kennnummer der benannten Stelle, die für die Überwachung des Qualitätssicherungssystems zuständig ist, XXXX die Kennnummer der benannten Stelle, die die Baumusterprüfung durchgeführt hat. YY steht für die Feuerwerkskategorie (z.B. F1-F4, T1, T2, P1, P2), ZZZZ ist eine Nummer zur eindeutigen Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände in Deutschland verwendet werden, müssen sie vom Hersteller oder Importeur zusätzlich vor der ersten Verwendung bei der BAM angezeigt werden (§6 (4) 1. SprengV). Zum Nachweis dieser Anzeige (die mit der Beurteilung der Verwendungsbestimmungen durch die BAM verknüpft ist) vergibt die BAM eine [[Identifikationsnummer]], die nach dem Muster&lt;br /&gt;
  BAM-YY-ZZZZ&lt;br /&gt;
aufgebaut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM führt Listen über erteilte Zulassungen und Baumusterprüfbescheinigungen sowie angezeigte Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände (§13 1. SprengV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.bam.de/de/service/amtl_mitteilungen/sprengstoffrecht/pyrotechnik.htm Amtliche Mitteilungen der BAM zum Thema Pyrotechnik (Listen, Merkblätter)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Registriernummer&amp;diff=7789</id>
		<title>Registriernummer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Registriernummer&amp;diff=7789"/>
				<updated>2015-07-31T19:20:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Zweck und Aufbau der Nummer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Registriernummer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 wird die bisherige Zulassungsprüfung von [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] durch eine EG-Baumusterprüfung abgelöst. Diese besteht typischerweise aus der eigentlichen Prüfung des Artikels auf Einhaltung der jeweiligen Normen (z.B. EN 15947 für Kategorien 1-3, EN 16261 für Kategorie 4, EN 16256 für T1+T2) sowie einer Überwachung des Qualitätssicherungssystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registriernummer dokumentiert die eigentliche Baumusterprüfung; sie setzt sich zusammen aus der Nummer der [[benannte Stelle|benannten Stelle]] XXXX, welche die EG-Baumusterprüfung durchgeführt hat (die [[BAM]] hat die Nummer 0589), der Kategorie YY und einer Nummer ZZZZ zur Identifikation des Gegenstands:&lt;br /&gt;
 XXXX-YY-ZZZZ&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für den Platzhalter YY kommen folgende Kürzel zum Einsatz:&lt;br /&gt;
* Feuerwerkskörper: F1, F2, F3 oder F4 ,&lt;br /&gt;
* Bühnen- und Theaterpyrotechnik: T1 oder T2, &lt;br /&gt;
* sonstige pyrotechnische Gegenstände: P1 oder P2&lt;br /&gt;
* [[Anzündmittel]]: P1-ZZP ([[Anzündschnur|Anzündschnüre]] für pyrotechnische Zwecke), P2-ZZS ([[Stoppine]]), P1-ZA([[Anzündlitze]]), P1-ZZL ([[Anzündlicht|Anzündlichter]]), P1-ZZA (mechanische Anzünder), P1-ZZE (elektrische Brückenanzünder), P1-ZZB (elektrische Anzünder für Schwarzpulver zum Sprengen und schwarzpulverähnliche Sprengstoffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Registriernummer ist zusammen mit dem CE-Zeichen Bestandteil der [[Kennzeichnung]] eines pyrotechnischen Gegenstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kennzeichnung&amp;diff=7788</id>
		<title>Kennzeichnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kennzeichnung&amp;diff=7788"/>
				<updated>2015-07-31T19:19:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Kennzeichnungspflichten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kennzeichnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 müssen [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnische Gegenstände]] nach dem Stand der Technik gekennzeichnet werden und eine Anleitung beigefügt werden (§14 (1) [[1. SprengV]]).&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung setzt sich aus folgenden Angaben zusammen:&lt;br /&gt;
# Bezeichnung des Gegenstands&lt;br /&gt;
# Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers oder Importeurs&lt;br /&gt;
# CE-Zeichen, Kennzeichen der [[benannte Stelle|benannten Stelle]] für den Konformitätsnachweis oder die erfolgte Einzelprüfung&lt;br /&gt;
# [[Registriernummer]] zum CE-Zeichen&lt;br /&gt;
# [[Identifikationsnummer]] (ist in die Anleitung aufzunehmen, § 6 (4) 1. SprengV)&lt;br /&gt;
# [[Kategorie]]&lt;br /&gt;
# [[Nettoexplosivstoffmasse]]&lt;br /&gt;
# Altersgrenze für [[Umgang]] und [[Verkehr]]&lt;br /&gt;
# der [[Sicherheitsabstand]]&lt;br /&gt;
# bei Artikeln der Kategorie 3 oder 4 das Herstellungsjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kennzeichnung_ptG.png|thumb|Beispiel für die Kennzeichnung eines pyrotechnischen Artikels der Kategorie 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sind die Kennzeichnungspflichten für [[Explosivstoffe]] und [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnische Sätze]]:&lt;br /&gt;
# Bezeichnung des Stoffs&lt;br /&gt;
# Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers oder Importeurs&lt;br /&gt;
# CE-Zeichen, Kennzeichen der benannten Stelle für den Konformitätsnachweis oder die erfolgte Einzelprüfung&lt;br /&gt;
# eindeutige Kennzeichnung zur Identifizierung und Rückverfolgbarkeit von Explosivstoffen für zivile Zwecke (Richtlinie 2008/43/EG), typischerweise als Barcode&lt;br /&gt;
# Identifikationsnummer (ist in die Anleitung aufzunehmen, § 6 (4) 1. SprengV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Identifikationsnummer&amp;diff=7787</id>
		<title>Identifikationsnummer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Identifikationsnummer&amp;diff=7787"/>
				<updated>2015-07-31T19:15:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Zweck und Aufbau der Identifikationsnummer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Identifikationsnummer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle pyrotechnischen Gegenstände und [[Explosivstoff|Explosivstoffe]] müssen vom Hersteller oder Importeur vor der ersten Verwendung in Deutschland bei der [[BAM]] angezeigt werden. Die Identifikationsnummer dient als Nachweis dieser Anzeige; die BAM kann darüber hinaus aus Sicherheitsgründen die Anleitung zur Verwendung einschränken oder ergänzen (§6 (4) 1. SprengV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identifikationsnummer setzt sich zusammen aus dem Kürzel &amp;quot;BAM&amp;quot;, der [[Kategorie]] YY und einer von der BAM vergebenen spezifischen Nummer ZZZZ zur Identifikation des Gegenstands:&lt;br /&gt;
 BAM-YY-ZZZZ&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für den Platzhalter YY kommen folgende Kürzel zum Einsatz:&lt;br /&gt;
* Feuerwerkskörper: F1, F2, F3 oder F4 ,&lt;br /&gt;
* Bühnen- und Theaterpyrotechnik: T1 oder T2, &lt;br /&gt;
* pyrotechnische Sätze: S1 oder S2, &lt;br /&gt;
* sonstige pyrotechnische Gegenstände: P1 oder P2&lt;br /&gt;
* [[Anzündmittel]]: P1-ZZP ([[Anzündschnur|Anzündschnüre]] für pyrotechnische Zwecke), P2-ZZS ([[Stoppine]]), P1-ZA([[Anzündlitze]]), P1-ZZL ([[Anzündlicht|Anzündlichter]]), P1-ZZA (mechanische Anzünder), P1-ZZE (elektrische Brückenanzünder), P1-ZZB (elektrische Anzünder für Schwarzpulver zum Sprengen und schwarzpulverähnliche Sprengstoffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Identifikationsnummern und zugehörige [[Registriernummern]]:&lt;br /&gt;
  BAM-F2-0166, 1395-F2-0018/2009 ([[Jorge]] 10 Schuss-[[Cakebox|Feuerwerksrohrbatterie]], Kategorie 2)&lt;br /&gt;
  BAM-T1-0014, 0589-T1-0014      ([[Weco]] [[Bühnenfontäne]], Kategorie T1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Benannte_Stelle&amp;diff=7786</id>
		<title>Benannte Stelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Benannte_Stelle&amp;diff=7786"/>
				<updated>2015-07-31T19:14:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aufgabe der benannten Stellen, Liste&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Benannte Stelle: (''notified body'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt eine EU-Richtlinie die [[Kennzeichnung]] von Produkten mit dem CE-Zeichen vor, so sind für die Durchführung des damit verbundenen EG-Baumusterprüfverfahrens sowie die Überwachung des zugehörigen Qualitätssicherungsverfahrens Prüfinstitute zu benennen. Diese Prüfinstitute werden als &amp;quot;benannte Stellen&amp;quot; (notified bodies) bezeichnet und von den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die [[BAM|Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung]] als benannte Stelle für die Richtlinie für das Inverkehrbringen pyrotechnischer Gegenstände (Richtlinie 2007/23/EG) sowie für die Richtlinie für das Inverkehrbringen ziviler Explosivstoffe (Richtlinie 93/15/EWG) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Zulassung|zugelassenen]] [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] wird neben dem CE-Zeichen die vierstellige europäische Kennziffer der benannten Stelle abgedruckt, die für die Überwachung des Qualitätssicherungsverfahrens zuständig ist. Die BAM hat die Nummer 0589.&lt;br /&gt;
Die [[Registriernummer]], die ebenfalls Bestandteil der Kennzeichnung zugelassener pyrotechnischer Gegenstände ist, beginnt mit der Kennziffer der benannten Stelle, die die Baumusterprüfung durchgeführt hat. Das kann für ein Produkt die gleiche benannte Stelle sein, die auch das Qualitätssicherungsverfahren überwacht (muss aber nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung pyrotechnischer Gegenstände (ptG) bzw. Explosivstoffe (ExS) sind bisher folgende Stellen benannt (Stand 4/2015):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; style =&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot;|Nummer&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;60%&amp;quot;|benannte Stelle&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot;|Land&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;5%&amp;quot;|ptG&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;5%&amp;quot;|ExS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0080&lt;br /&gt;
|INSTITUT NATIONAL DE L'ENVIRONNEMENT INDUSTRIEL ET DES RISQUES&lt;br /&gt;
|Frankreich&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0163&lt;br /&gt;
|LABORATORIO OFICIAL JOSE MARIA DE MADARIAGA&lt;br /&gt;
|Spanien&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0200&lt;br /&gt;
|FORCE Certification A/S&lt;br /&gt;
|Dänemark&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0499&lt;br /&gt;
|SOCIETE NATIONALE DE CERTIFICATION ET D'HOMOLOGATION S.À.R.L. (SNCH)&lt;br /&gt;
|Luxemburg&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0519&lt;br /&gt;
|HEALTH AND SAFETY EXECUTIVE&lt;br /&gt;
|Großbritannien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0589&lt;br /&gt;
|Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0812&lt;br /&gt;
|DEFENCE FORCES TECHNICAL RESEARCH CENTRE - PUOLUSTUSVOIMIEN TEKNILLINEN TUTKIMUSLAITOS&lt;br /&gt;
|Finnland&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1008&lt;br /&gt;
|TÜV Rheinland InterCert Muszaki Felügyeleti és Tanúsító Korlátolt Felelosségu Társaság&lt;br /&gt;
|Ungarn&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1019&lt;br /&gt;
|VVUU, a.s.&lt;br /&gt;
|Tschechische Republik&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1170&lt;br /&gt;
|AIDICO CERTIFICACION, S.L.&lt;br /&gt;
|Spanien&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1395&lt;br /&gt;
|KONSTRUKTA-DEFENCE JSC&lt;br /&gt;
|Slowakei&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1453&lt;br /&gt;
|GLÓWNY INSTYTUT GÓRNICTWA&lt;br /&gt;
|Polen&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1531&lt;br /&gt;
|INSTYTUT MECHANIKI PRECYZYJNEJ&lt;br /&gt;
|Polen&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1646&lt;br /&gt;
|CENTRE DE CONTRÔLE DE CARNELLE ASBL&lt;br /&gt;
|Belgien&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1809&lt;br /&gt;
|Institutul National de Cercetare-Dezvoltare pentru Securitate Miniera si Protectie Antiexploziva&lt;br /&gt;
|Rumänien&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1877&lt;br /&gt;
|&amp;quot;MINPROEKT&amp;quot; JSC - Division &amp;quot;Scientific and Research Activity&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bulgarien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2231&lt;br /&gt;
|Ceský úrad pro zkoušení zbraní a streliva&lt;br /&gt;
|Tschechische Republik&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2333&lt;br /&gt;
|WOJSKOWY INSTYTUT TECHNICZNY UZBROJENIA&lt;br /&gt;
|Polen&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2463&lt;br /&gt;
|Georg Plaschke &amp;amp; Co OG&lt;br /&gt;
|Österreich&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2465&lt;br /&gt;
|Agencija za prostore ugrožene eksplozivnom atmosferom (Ex-Agencija)&lt;br /&gt;
|Kroatien&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://ec.europa.eu/enterprise/newapproach/nando/index.cfm?fuseaction=directive.notifiedbody&amp;amp;dir_id=131581 Aktuelle Liste der benannten Stellen zur Pyrotechnikrichtlinie 2007/23/EG]&lt;br /&gt;
* [http://ec.europa.eu/enterprise/newapproach/nando/index.cfm?fuseaction=directive.notifiedbody&amp;amp;dir_id=12 Aktuelle Liste der benannten Stellen zur Explosivstoffrichtlinie 93/15/EWG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bundesanstalt_f%C3%BCr_Materialforschung_und_-pr%C3%BCfung&amp;diff=7785</id>
		<title>Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bundesanstalt_f%C3%BCr_Materialforschung_und_-pr%C3%BCfung&amp;diff=7785"/>
				<updated>2015-07-31T19:13:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Neufassung, alte Inhalte auf andere Artikel verteilt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM): (''Federal Institute for Materials Research and Testing'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM erfüllt als Bundesoberbehörde Aufgaben, die sich aus dem Sprengstoffgesetz ([[SprengG]]), dem Beschussgesetz (BeschG) und den Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter ergeben. Dazu gehören &lt;br /&gt;
* die Prüfung, Klassifizierung und [[Zulassung]] von [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]], [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]], [[Anzündmittel|Anzündmitteln]] und [[pyrotechnische Munition|pyrotechnischer Munition]]. Sie ist für Deutschland die sogenannte &amp;quot;[[benannte Stelle]]&amp;quot;, die das für die Zulassung nötige Konformitätsbewertungsverfahren durchführt.&lt;br /&gt;
* die Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen für das Zurschaustellen von pyrotechnischen Gegenständen und Sortimenten&lt;br /&gt;
* die Zuordnung von [[Lagergruppen|Lager-]] und [[Verträglichkeitsgruppen]] von pyrotechnischen Gegenständen, pyrotechnischen Sätzen und pyrotechnischer Munition&lt;br /&gt;
* die [[Gefahrgutklassen|Transportklassifizierungen]] für pyrotechnische Gegenstände, pyrotechnische Sätze und pyrotechnische Munition&lt;br /&gt;
* die Zustimmung zur Klassifizierung nach Sondervorschrift SP 645 [[ADR]] für Feuerwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM hat ihren Sitz in Berlin und wurde im Jahr 1871 als &amp;quot;Mechanisch-Technische Versuchsanstalt&amp;quot; vom Preußische Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten gegründet. Zusammen mit zwei weiteren Versuchsanstalten bildete die Mechanisch-Technische Versuchsanstalt ab 1904 das &amp;quot;Königliche Materialprüfungsamt&amp;quot;, das 1919 zum Staatlichen Materialprüfungsamt (MPA) umbenannt wurde. Der Bereich der Explosivstoffe war zunächst dem 1889 als Zentralversuchsstelle für Explosivstoffe geschaffenen Militärversuchsamt zugeordnet; dieses wurde 1920 zur Chemisch-Technischen Reichsanstalt (CTR). MPA und CTR wurden 1954 als &amp;quot;Bundesanstalt für mechanische und chemische Materialprüfung&amp;quot; zusammengefasst und 1956 zur &amp;quot;Bundesanstalt für Materialprüfung&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BAM führt Listen über erteilte Zulassungen und Baumusterprüfbescheinigungen ([[Registriernummer|Registriernummern]]) sowie zur [[Verwendung]] in Deutschland angezeigte Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände ([[Identifikationsnummer|Identifikationsnummern]]) (§13 1. SprengV). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung von Pyrotechnik für den Transport als Gefahrgut beruht im Wesentlichen auf dem Verhalten der jeweiligen Artikel bzw. Versandstücke (volle Transportkartons) im Fall eines Brandes. Dazu werden von der BAM Brandversuche durchgeführt und für die Gefahreneinschätzung ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.bam.de Offizielle Website der BAM]&lt;br /&gt;
* [http://www.bam.de/de/kompetenzen/fachabteilungen/abteilung_2/fg23/fg23_ag2.htm Fachgebiet Pyrotechnik der BAM]&lt;br /&gt;
* [http://www.bam.de/de/service/amtl_mitteilungen/sprengstoffrecht/pyrotechnik.htm Amtliche Mitteilungen der BAM zum Thema Pyrotechnik (Listen, Merkblätter)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''[http://www.bam.de/de/service/publikationen/publikationen_videos/film_061_062_pyrotechnik.htm BAM Video Pyrotechnik]''' &lt;br /&gt;
BAM Video Nr. 61, 2009, 10:10 min, FLV, 54 MB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Zitat BAM:''' ''Die Pyrotechnik ist ein wichtiges Aufgabenfeld der BAM, denn sie ist zuständig, wenn es um die Prüfung und Zulassung pyrotechnischer Gegenstände geht. Die BAM hat gesetzlich geregelte Aufgaben, sie agiert als Gutachter und sie berät Politik und Industrie. Mitarbeiter der BAM arbeiten in Normungsgremien mit und führen Audits bei Herstellern durch. In den Laboren der BAM werden neben Feuerwerksartikeln auch Airbags und Gurtstraffer getestet, ebenso Anzündmittel und pyrotechnische Gegenstände für Bühnen- und Filmeffekte. Wie die Arbeitsgruppe Pyrotechnik arbeitet und welche Aufgaben sie im Einzelnen hat, zeigt dieser Film.''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zust%C3%A4ndige_Beh%C3%B6rde&amp;diff=7784</id>
		<title>Zuständige Behörde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Zust%C3%A4ndige_Beh%C3%B6rde&amp;diff=7784"/>
				<updated>2015-07-28T18:47:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Aktualisierung Bayern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;An zahlreichen Stellen im [[Sprengstoffgesetz]] (SprengG) und den zugehörigen Verordnungen ist von der &amp;quot;zuständigen Behörde&amp;quot; die Rede. Dem [[Pyrotechniker]] stellt sich sehr schnell die Frage, welche Behörde denn nun im Einzelfall die zuständige ist (z.B. für das [[Anzeige (Abbrennen)|Anzeigen von Feuerwerken]]) - im SprengG selbst finden sich dazu allerdings nur wenige konkrete Anhaltspunkte, obwohl es einen eigenen Paragraphen zum Thema gibt (§36 SprengG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die gesetzlichen Regelungen das pyrotechnische Material selbst betreffen (rechtliche Einordnung, Prüfung und Zulassung), ist die [[BAM|Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung]] (BAM) zuständig. Das betrifft vor allem Hersteller und Importeure, und ist explizit im SprengG geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine Bundesbehörde zuständig ist, legen die einzelnen Bundesländer die Zuständigkeit innerhalb ihrer Verwaltung fest (vgl. §36 SprengG). Häufig werden die meisten Aufgaben derjenigen Behörde zugeordnet, die für Arbeitsschutz und ähnliche Aufgaben zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regelungen der einzelnen Bundesländer sind detailliert in den folgenden Verordnungen zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; style =&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot;|Bundesland&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;75%&amp;quot;|Rechtsnorm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Verordnung der Landesregierung über Zuständigkeiten nach dem Sprengstoffgesetz und den nach diesem Gesetz ergangenen Rechtsverordnungen (Sprengstoff-Zuständigkeitsverordnung - '''SprengZuVO''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bayern&lt;br /&gt;
|Verordnung über gewerbeaufsichtliche Zuständigkeiten ('''ZustV-GA''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Berlin &lt;br /&gt;
|Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz ('''ASOG Bln''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brandenburg&lt;br /&gt;
|Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten auf den Gebieten gefährliche Stoffe und Gentechnik (Gefahrstoffzuständigkeitsverordnung - '''GSZV''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremen&lt;br /&gt;
|Verordnung über die nach dem Sprengstoffgesetz zuständigen Behörden(Sprengstoffzuständigkeitesverordnung - '''SprengstoffGZustVO''')&lt;br /&gt;
Bekanntmachung über die zuständigen Behörden nach der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (Erste-Sprengstoffverordnung-Zuständigkeitsbekanntmachung - '''1.SpStVOZustBek''')&lt;br /&gt;
Bekanntmachung der nach der Zweiten Verordnung zum Sprengstoffgesetz zuständigen Behörden (Zweite-Sprengstoffverordnung-Zuständigkeitsbekanntmachung - '''2.SpStVOZustBek''')&lt;br /&gt;
(Sprengstoff-Ordnungswidrigkeiten-Zuständigkeitsverordnung - '''SpStOWiZuVO''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hamburg &lt;br /&gt;
|Anordnung über Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Sprengstoffwesens und bei der Beseitigung von Kampfmitteln nach der Kampfmittelverordnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hessen &lt;br /&gt;
|Verordnung über Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes, der Sicherheitstechnik, der Produktsicherheit und des Medizinprodukterechts (Arbeitsschutzzuständigkeitsverordnung - '''ArbSchZV''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Verordnung über die Regelung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Sprengstoffrechts ('''ZuständigkeitsVO-Sprengstoff''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Verordnung über Zuständigkeiten auf den Gebieten des Arbeitsschutz-, Immissionsschutz-, Sprengstoff-, Gentechnik- und Strahlenschutzrechts sowie in anderen Rechtsgebieten ('''ZustVO-Umwelt-Arbeitsschutz''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Arbeits- und technischen Gefahrenschutzes ('''ZustVO ArbtG''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landesverordnung über Zuständigkeiten auf dem Gebiet des technischen Gefahrenschutzes ('''GefSchZuVO''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Saarland&lt;br /&gt;
|Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Sprengstoffgesetz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sachsen &lt;br /&gt;
|Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Zuständigkeiten im Sprengwesen ('''SächsSprengGZuVO''') &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Zuständigkeitsverordnung für das Sprengstoffrecht ('''Spreng-ZustVO''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Landesverordnung zur Ausführung des Sprengstoffrechts (Ausführungsverordnung Sprengstoffrecht - '''AusfVO Sprengrecht''')&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Thüringen&lt;br /&gt;
|Thüringer Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten und zur Übertragung von Ermächtigungen auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes ('''ThürASZustVO''')&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Kennzeichnung_ptG.png&amp;diff=7782</id>
		<title>Datei:Kennzeichnung ptG.png</title>
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				<updated>2015-04-21T10:14:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiel für die [[Kennzeichnung]] eines [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenstands]] der Kategorie 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bezeichnung des Gegenstands &lt;br /&gt;
# Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers&lt;br /&gt;
# CE-Zeichen, Kennzeichen der [[benannte Stelle|benannten Stelle]]&lt;br /&gt;
# [[Registriernummer]] des CE-Zeichens&lt;br /&gt;
# [[Identifikationsnummer]]&lt;br /&gt;
# [[Kategorie]]&lt;br /&gt;
# [[Nettoexplosivstoffmasse]]&lt;br /&gt;
# Altersgrenze für [[Umgang]] und [[Verkehr]]&lt;br /&gt;
# [[Sicherheitsabstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Kennzeichnung_ptG.png&amp;diff=7781</id>
		<title>Datei:Kennzeichnung ptG.png</title>
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				<updated>2015-04-21T10:11:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiel für die [[Kennzeichnung]] eines [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenstands]] der Kategorie 2.&lt;br /&gt;
1: Bezeichnung des Gegenstands &lt;br /&gt;
2: Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers&lt;br /&gt;
3: CE-Zeichen, Kennzeichen der [[benannte Stelle|benannten Stelle]]&lt;br /&gt;
4: [[Registriernummer]] des CE-Zeichens&lt;br /&gt;
5: [[Identifikationsnummer]]&lt;br /&gt;
6: [[Kategorie]]&lt;br /&gt;
7: [[Nettoexplosivstoffmasse]]&lt;br /&gt;
8: Altersgrenze für [[Umgang]] und [[Verkehr]]&lt;br /&gt;
9: [[Sicherheitsabstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

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				<updated>2015-04-21T10:09:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: Beispiel für die Kennzeichnung eines pyrotechnischen Gegenstands der Kategorie 2.
1: Bezeichnung des Gegenstands 
2: Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers
3: CE-Zeichen, Kennzeichen der benannten Stelle
4: Registriernummer des CE-Zeichens
5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiel für die Kennzeichnung eines pyrotechnischen Gegenstands der Kategorie 2.&lt;br /&gt;
1: Bezeichnung des Gegenstands &lt;br /&gt;
2: Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers&lt;br /&gt;
3: CE-Zeichen, Kennzeichen der benannten Stelle&lt;br /&gt;
4: Registriernummer des CE-Zeichens&lt;br /&gt;
5: Identifikationsnummer&lt;br /&gt;
6: Kategorie&lt;br /&gt;
7: Nettoexplosivstoffmasse&lt;br /&gt;
8: Altersgrenze für Umgang und Verkehr&lt;br /&gt;
9: Sicherheitsabstand&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Phosphor&amp;diff=7779</id>
		<title>Phosphor</title>
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				<updated>2015-04-17T16:12:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' roter Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7723-14-0&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Amorces]], [[Streichhölzer]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H228''' Entzündbarer Feststoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H412''' Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zündtemperatur: &amp;gt;400 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' weißer / gelber Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 12185-10-3&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-skull.png|Giftige Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-acid.png|Ätzende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H250''' Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H330''' Lebensgefahr bei Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H300''' Lebensgefahr bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H314''' Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H400''' Sehr giftig für Wasserorganismen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 44,2 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zündtemperatur: 34 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phosphor&lt;br /&gt;
(''Phosphorus'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phosphor (chemisches Symbol P) ist in zwei Varianten bekannt, als roter Phosphor und als gelber (weißer) Phosphor. &lt;br /&gt;
In [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] für [[Feuerwerkskörper]] findet Phosphor aufgrund seiner sehr hohen Empfindlichkeit (hohe [[Reaktivität]]) und Tendenz zur [[Selbstentzündung]] bei Kontakt mit Luftsauerstoff in der Regel keine Anwendung. &lt;br /&gt;
Historisch ist allerdings die Verwendung von sowohl gelbem als auch rotem Phosphor überliefert. Weingart (1930) berichtet von der Verwendung eines flüssigen Satzes mit Phosphor in Raketen und Spielzeugfeuerwerk. Er erwähnt aber auch die Gefahren in der Herstellung und die Vergiftung von Kindern, die dieses Spielzeugfeuerwerk verschluckten.&lt;br /&gt;
Lediglich für die pyrotechnischen Sätze von [[Streichholz|Streichhölzern]] sowie [[Amorces]] wird roter Phosphor, meist in Kombination mit [[Chlorat]]en verwendet. Aufgrund der sehr großen [[Empfindlichkeit]], inbesondere der hohen [[Reibempfindlichkeit]] von Mischungen aus roten Phosphor und Chloraten ist die [[Herstellung]] sehr gefährlich. Sie erfolgt daher immer im wasserfeuchten Zustand.&lt;br /&gt;
Für [[Rauchsatz|Rauchsätze]] sowie pyrotechnische Sätze zur Erzeugung von Flammen sind aus der [[technisches Feuerwerk|technische Pyrotechnik]] und der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] einige Sätze bekannt. Weite Anwendung finden diese in der Regel aber nicht. In militärischer [[Munition]] wird Phosphor darüber hinaus für die Herstellung von Brandmunition verwendet. Phosphor wurde vermutlich 1669 von dem Alchemisten Hennig Brand im Urin entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Weingart, George W. 1930. Dictionary of pyrotechnics. 155 Seiten. Eigenverlag des Autors. New Orleans, LA, USA&lt;br /&gt;
*Glyde, E D; Lewis, G; Robertson J. 1984. Smoke and flame compositions based on amorphous phosphorus. Proceedings of the 9th I nternational Pyrotechnics Seminar in Colorado Springs, CO, USA. Seiten 819-836. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Liberman, T; Lessard P. 1987. Improved red phosphorus-based smoke and flame compositions. Proceedings of the 12th International Pyrotechnics Seminar in Juan les Pins, France. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Hutchinson, C J. 1989 Examination of experimental red phosphorus smoke composition. Proceedings of the 14th International Pyrotechnics Seminar in Jersey, UK. Seiten 201-212. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Collins, Peter J D; Smit, K J; Hubble, Bill R. 2004. The use of red phosphorus in pyrotechnics – results of an international investigation. Proceedings of the 31st International Pyrotechnics Seminar at Fort Collins, CO, USA. Seiten 491-496. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc. &lt;br /&gt;
*Hörold, Sebastian, Ratcliff, Andrew. 2001. Commercial development in red phosphorus performance and stability for pyrotechnics. Journal of Pyrotechnics. No. 13. Seiten 54-60. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
*Koch, Ernst Christian. 2005. Special materials in pyrotechnics: IV. The chemistry of phosphorus and its compounds. Journal of Pyrotechnics. No. 21. Seiten 39-50. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Perchlorat&amp;diff=7778</id>
		<title>Perchlorat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Perchlorat&amp;diff=7778"/>
				<updated>2015-04-17T16:07:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
ClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;-&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Perchlorat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchlorate sind die Salze der Perchlorsäure HClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;, die je nach Kation ein oder mehrere Perchlorat-Anionen (ClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;-&amp;lt;/sup&amp;gt;) enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchlorate dienen in der Pyrotechnik als [[Oxidationsmittel]], siehe auch [[Bariumperchlorat]] und [[Kaliumperchlorat]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Nitrocellulose&amp;diff=7777</id>
		<title>Nitrocellulose</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Nitrocellulose&amp;diff=7777"/>
				<updated>2015-04-17T16:04:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit höchstens 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Collodiumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Ausstoßladung]], [[Reduktionsmittel]], [[Bindemittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H228''' Entzündbarer Feststoff.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit mehr als 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Schießbaumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-explos.png|Explosive Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H201''' Explosiv, Gefahr der Massenexplosion.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:NC, Nitrocellulose, Cellulosenitrat, Schießbaumwolle, (''Nitrated cotton'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC, der Salpetersäureester der Cellulose, wird durch Behandlung von Baumwolle oder Holzzellstoff mit Nitriersäure (einem Gemisch aus Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser) hergestellt. Dieser Herstellungsvorgang wird [[Nitration]] genannt. Dabei werden die Wasserstoffatome der Hydroxylgruppen der Cellulose durch NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gruppen ersetzt. Je nach Mischungsverhältnis der Nitriersäure erhält man das Mononitrat (ca. 7 %N), das Dinitrat (ca. 11% N) oder das Trinitrat (ca. 14% N) bzw. beliebige Mischungen daraus. Die in der [[Pyrotechnik]] eingesetzte NC hat einen maximalen zugelassenen Nitrierungsgrad von 12,6% (auch als ''Collodiumwolle'' bezeichnet). NC ist in Wasser unlöslich, in organischen Lösungsmittel wie Aceton gut löslich und brennt weitgehend [[Rauchfrei|rauchfrei]] und mit einer intensiven, natriumgelben [[Flamme]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC ist in verschiedenen Formen erhältlich, u.a. als Pulver, [[Plättchen]], [[Pellet]]s, [[Pyrowatte]], [[Pyroschnur]], [[Pyropapier]] und Lösung in Aceton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC findet in der Pyrotechnik vor allem Anwendung als rauchfreies [[Pulver]] für [[Ausstoßladung|Ausstoßladungen]] von [[Indoor-Pyrotechnik]] und [[Bühnenfeuerwerk]], z.B. für [[Tischfeuerwerk]], [[Feuertopf|Feuertöpfe]] und [[Flammenprojektor|Flammenprojektoren]]. Darüber hinaus wird NC als [[Brennstoff]] bzw. [[Reduktionsmittel]] sowie als [[Bindemittel]] in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet. Pyroschnur, Pyrowatte und Pyropapier werden u.a. für Zaubertricks und [[Spezialeffekte]], Pyroschnur darüber hinaus für das [[Verleiten]] von [[Lichterbild|Lichterbildern]] im Indoorbereich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockene NC ist extrem leicht entzündlich. Pyrowatte, Pyroschnur und Pyropapier werden daher zur Lagerung in der Regel mit demineralisiertem Wasser angefeuchtet und erst unmittelbar vor der Verwendung an der Luft getrocknet. Im Handel sind auch mit Weichmachern [[Phlegmatisierung|phlegmatisierte]] stabile Produkte erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC wird in Pulver- oder Stangenform (zahlreiche verschiedene Formen und Varianten) auch als [[Treibladung]]smittel für Munition (z.B. Pistolen-/Gewehrpatronen, Panzer-/Artilleriegranaten) verwendet und hat Schwarzpulver als Treibladung im militärischen Bereich nahezu vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Natriumnitrat&amp;diff=7776</id>
		<title>Natriumnitrat</title>
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				<updated>2015-04-17T15:46:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Natriumnitrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
NaNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7631-99-4&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H272''' Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H302''' Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 306,8 °C&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:  &amp;gt; 537 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Natriumnitrat&lt;br /&gt;
:(''Sodium nitrate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natriumnitrat (NaNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist ein [[Oxidationsmittel]], das in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] nur selten Verwendung findet. Natriumnitrat ist einerseits stark [[Hygroskopizität|hygroskopisch]], d.h. es bindet Feuchtigkeit aus der Luft und reichert dadurch Wasser im pyrotechnischen Satz an. Dadurch wird dieser in der Regel unbrauchbar. Andererseits resultiert die Verwendung von Natriumnitrat als Oxidationsmittel in der Regel in einer stark gelb ([[natriumgelb]]) gefärbten Flamme.&lt;br /&gt;
Lediglich in der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] findet Natriumnitrat für die Herstellung von lichtintensiven [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] (z.B. für Gefechtsfeldbeleuchtungen) in Kombination mit [[Magnesium]] Anwendung. Voraussetzung für die Verwendung ist die trockene Lagerung des pyrotechnischen Satzes aus Natriumnitrat und Magnesium, d.h. Versiegelung im jeweiligen Munitionskörper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

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		<title>Natrium</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Natrium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Na&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7440-23-5&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:''' &lt;br /&gt;
nur in Form seiner Salze&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-acid.png|Ätzende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H260''' In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H314''' Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Natrium :(''Sodium'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natrium, ein Alkalimetall, ist ein weiches, niedrig-schmelzendes (Schmelzpunkt: 97,8°C), silberweißes und sehr unedles Metall. Wie alle Alkalimetalle muss es zum Schutz vor Feuchtigkeit unter einem Schutzmedium (meist Paraffin, Petroleum oder Argon) aufbewahrt werden, da es ansonsten stark exotherm zu Natriumhydroxid abreagieren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In pyrotechnischen Sätzen finden häufig Salze des Natriums Verwendung, wie z.B. [[Natriumnitrat]] oder [[Natriumperchlorat]] als [[Oxidationsmittel]] und Farbgeber. Natriumionen bilden eine intensive gelbe [[Flammenfärbung]] über die N.-typische N.-Doppellinie bei 588,99nm und 589,59 nm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

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		<title>Magnesium</title>
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				<updated>2015-04-17T15:42:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Magnesium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Mg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7439-95-4 (Pulver, nicht stabilisiert)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Brennstoff]] ([[Reduktionsmittel]]), [[Zusatzstoff]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H260''' In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H250''' Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt:      651 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichte:    1,75 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:  &amp;gt; 500 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Magnesium :(Mg, ''Magnesium'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisches Element, Ordungszahl 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Magnesium handelt es sich um ein Erdalkalimetall mit den typischen Eigenschaften und dem silbergrauen Aussehen eines Metalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pyrotechnik]] findet Magnesium als [[Brennstoff]] Verwendung, da es beim [[Abbrand]] im [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Satz]] eine grellweisse Flamme und eine hohe Temperatur erzeugt. Es wird daher für weiss abbrennende [[Satz|Sätze]] und als Zusatz zu Sätzen mit [[Nitrat|Nitraten]] als [[Oxidationsmittel]] für besonders brillante Hochtemperatur-Farben eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemische mit [[Ammoniumperchlorat]] sind feuchtigkeitsempfindlich und neigen in Gegenwart von Wasser zu u.U. heftiger Reaktion, Magnesium an sich ist anfällig gegenüber Luft-Feuchtigkeit und -Sauerstoff. Magnesiumhaltige Sätze werden daher häufig mit etwas [[Kaliumdichromat]] gegen Korrosion geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemische mit [[Perchlorate|Perchloraten]] und [[Chlorate|Chloraten]] sind empfindlich gegenüber Reibung und elektrostatischer Aufladung und reagieren explosionsartig.&lt;br /&gt;
Als Zusatz, um langbrennende [[Funke|Funken]] (z.B. für einen [[Schweif]]) zu erzeugen, ist reines Magnesium dagegen eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktivität von Magnesium kann duch [[Legierung|legieren]] mit [[Aluminium]] zu [[Magnalium]] oder duch [[Atomisieren]] oder durch [[Phlegmatisierung]] mit einer Polyesterschicht herabgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lithium&amp;diff=7773</id>
		<title>Lithium</title>
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				<updated>2015-04-17T15:37:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Lithium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Li&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nr.:''' 7439-93-2&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-acid.png|Ätzende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H260''' In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H314''' Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EUH014''' Reagiert heftig mit Wasser.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pulver- oder Staubform bereits bei Raumtemperatur&lt;br /&gt;
selbstentzündlich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lithium&lt;br /&gt;
(''Lithium'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium mit seinen Verbindungen ist ein Alkalimetall, das in der [[Pyrotechnik]] nur wenig Verwendung findet, obwohl es in der Literatur als Alkalimetall grundsätzlich zu den [[Farbgeber]]n gezählt wird. Zwar färbt Lithium relativ kalte Alkoholflammen intensiv scharlachrot, in wesentlich heißeren [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] emittiert Lithium aber vor allem im nicht sichtbaren Bereich des Spektrums. Dies ist auf die Bildung von Lithiumhydroxid (LiOH) und Lithiumchlorid (LiCl) zurückzuführen und trifft insbesondere in Kombination mit Chlorverbindungen, die in anderen Sätzen als [[Farbverbesserer]] verwendet werden, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wird in der Literatur von einigen pyrotechnischen Sätzen berichtet, in denen Lithium zur Erzeugung violetter Flammen in [[Glitter]]sätzen, Signallichtern und [[Lichtlanze]]n eingesetzt wird. An anderer Stelle wird von der Verwendung von [[Lithiumnitrat]] anstelle von [[Kaliumnitrat]] in [[Schwarzpulver]] berichtet, was eine 10-fach höhere Abbrandgeschwindigkeit zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] wird von einer Vielzahl von Anwendungsformen von Lithium in pyrotechnischen Sätzen berichtet, insbesondere als [[Oxidationsmittel]] in Treibsätzen für Raketen und als &amp;quot;Farbgeber&amp;quot; in Täuschkörpern, die Infrarotstrahlung emittieren. Inwieweit diese tatsächlich Anwendung finden, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Ellern, Herbert. 1968. Military and Civilian Pyrotechnics. ISBN 0820603643. Verlag: Chemical Publishing, New York, USA.&lt;br /&gt;
* Jennings-White, Clive. 1990. Some Esoteric Firework Materials. Pyrotechnica XIII. Seite 26ff. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications, Austin, Texas, USA.&lt;br /&gt;
* Jennings-White, Clive; Wilson, Steve. 1997. Lithium, boron, and calcium. Pyrotechnica	XVII (Nov. 1997). Seiten 24-29. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications, Austin, Texas, USA.&lt;br /&gt;
* Koch, Ernst-Christian. 2001. Evaluation of lithium compounds as color agents for pyrotechnic flames. Journal of Pyrotechnics No. 13. Seiten 1-8. ISSN 1082-3999. Journal of Pyrotechnics, Inc. Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
* Koch, Ernst-Christian. 2004. Special materials in pyrotechnics: III. Application of lithium and its compounds in energetic systems. Propellants, Explosives, Pyrotechnics. Volume 29 Nr. 2. Seiten 67-80. ISSN 0721-3115. Verlag: Wiley-VCH, Weinheim, Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupferoxid&amp;diff=7772</id>
		<title>Kupferoxid</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kupfer(II)-oxid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
CuO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 1317-38-0	&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]], [[Katalysator]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H302''' Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H410''' Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt:      1326 °C&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:  1026 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer(II)-oxid (CuO) ist ein schwarzes Pulver, welches in der Pyrotechnik als blauer [[Farbgeber]] und als [[Katalysator]] verwendet wird. Außerdem kann es auch in bestimmten [[Knallsatz|Knallsätzen]] verwendet werden. Hier wird die Wirkung als [[Thermit]] ausgenutzt um die Wirkung der Knallsätze zu verstärken. In Italien, Spanien und Malta sieht man manchmal in [[Tagesfeuerwerk|Tagesfeuerwerken]] diese [[litzbombe|Blitzbomben]] mit ihren charakteristischen rotschwarzen Rauchwolken. In Thermiten wird es praktisch kaum eingesetzt, sicher auch wegen des relativ hohen Preises. Wie alle Kupferverbindungen ist Kupferoxid giftig und umweltschädigend.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfercarbonat&amp;diff=7771</id>
		<title>Kupfercarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfercarbonat&amp;diff=7771"/>
				<updated>2015-04-17T15:32:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kupfer(II)-hydroxidcarbonat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; * Cu(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nr.:''' 12069-69-1&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H302''' Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H315''' Verursacht Hautreizungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H319''' Verursacht schwere Augenreizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H335''' Kann die Atemwege reizen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:    200 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kupfercarbonat&lt;br /&gt;
(''Copper Carbonate''))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfercarbonat (CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) wird als blauer [[Farbgeber]] in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet.&lt;br /&gt;
In Kombination mit [[Ammoniumperchlorat]] und geeigneten [[Farbverbesserer]]n lassen sich tiefblaue [[Flammenfärbung]]en erreichen. In der Regel wird für pyrotechnische Sätze basisches Kupfercarbonat (CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; * Cu(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) als Farbgeber verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfer&amp;diff=7770</id>
		<title>Kupfer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfer&amp;diff=7770"/>
				<updated>2015-04-17T15:28:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kupfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Cu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7440-50-8 (Pulver)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 8,93 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 1083,4 °C&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Farbgeber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-flamme.png|Leichtentzündliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H228''' Entzündbarer Feststoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H410''' Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kupfer :(''Copper'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer in elementarer Form findet in der Pyrotechnik kaum Verwendung. Gelegentlich wurde atomisiertes Kupfer als [[Farbgeber]] in blauen [[Farbsatz|Farbsätzen]] oder für die Intensivierung der grünen Farbe in grünen Farbsätzen verwendet. &lt;br /&gt;
Kupferverbindungen wie [[Kupfercarbonat]], [[Kupfersulfat]], [[Kupferoxid]] und [[Kupferoxichlorid]] werden in pyrotechnischen Sätzen als [[Farbgeber]] verwendet. Dabei sind in der Regel aber [[Farbverbesserer]] erforderlich, um eine echte, blaue Färbung der Flamme zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knalls%C3%A4ure&amp;diff=7769</id>
		<title>Knallsäure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knalls%C3%A4ure&amp;diff=7769"/>
				<updated>2015-04-17T15:26:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
HCNO&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-explos.png|Explosive Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-skull.png|Giftige Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
explosiv, sehr giftig&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knallsäure :(''fulminic acid'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knallsäure stellt ein äußerst instabiles, sehr giftiges und explosives Gas dar, was selbst in wäßriger Lösung nicht beständig ist.&lt;br /&gt;
Knallsäure selber hat keine Anwendung, im Gegensatz zu ihren Schwermetallsalzen, den Fulminaten, im wesentlichen [[Silberfulminat]] in [[Knallerbse]]n und [[Quecksilberfulminat]] als [[Initialsprengstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Struktur der Knallsäure herrschte lange Zeit Unklarheit, mittlerweile sind folgende Strukturen und Begrifflichkeiten geklärt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HCNO : Knallsäure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HONC : Isoknallsäure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HOCN : Cyansäure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HNCO : Isocyansäure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=7687 Struktur von Knallsäure]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumsulfid&amp;diff=7768</id>
		<title>Kaliumsulfid</title>
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				<updated>2015-04-17T15:21:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumsulfid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 1312-73-8&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
Verbrennungsprodukt&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-acid.png|Ätzende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H314''' Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H400''' Sehr giftig für Wasserorganismen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt:      840 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumsulfid&lt;br /&gt;
Kaliumsulfid ist das Kaliumsalz des Schwefelwasserstoffs (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S)[http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelwasserstoff]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Feuerwerkerei hat es Bedeutung als Abprodukt beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] bzw. ähnlichen Sätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der charakteristische schwefelige Geruch geht weitestgehend auf das entstehende Kaliumsulfid zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumsulfid ist stark [[hygroskopisch]]. Im trockenen Zustand ist Kaliumsulfid selbstentzündlich, kann sich spontan entzünden oder auch explodieren. An der Luft bildet sich relativ schnell ein unbrennbares Hydrat und daraus langsam Kaliumthiosulfat. Wie bei den meisten [[Sulfid]]en entsteht beim Kontakt mit Säuren giftiger Schwefelwasserstoff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumsulfid wirkt auf Haut und Atemwege stark ätzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumperchlorat&amp;diff=7767</id>
		<title>Kaliumperchlorat</title>
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				<updated>2015-04-17T15:19:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumperchlorat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7778-74-7&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H271''' Kann Brand oder Explosion verursachen; starkes Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H302''' Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumperchlorat&lt;br /&gt;
:(''Potassium Perchlorate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumperchlorat, KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;, ist neben [[Kaliumnitrat]] eines der bedeutendsten [[Oxidationsmittel]], die in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] Verwendung finden. Es findet vor allem Verwendung in [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] für [[Stern]]e auf Metallbasis und in [[Blitzknallsatz|Blitzknallsätzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumperchlorat wird in Form von farblosen Kristallen oder als feines, weißes Pulver vertrieben. Es ist in kaltem Wasser schlecht löslich (nur 42 g pro Liter) und nicht hygroskopisch, zersetzt sich bei 400°C, und schmilzt bei 525°C. Die Zersetzung ist schwach [[exotherm]], aber die frei werdende Energie reicht nicht aus, um die Zersetzungstemperatur zu halten. Deshalb kann sich reines Kaliumperchlorat nicht explosiv zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlechte Wasserlöslichkeit sollte man beachten, wenn man Feuerwerkskörper mit Kaliumperchloratsätzen (viele Farbsterne und Zerlegerladungen basieren darauf) durch Wässern vernichten will. Im Gegensatz zu Sätzen auf Salpeterbasis sind diese Sätze nach dem Trocknen wieder fast genauso gefährlich wie vorher. Insbesondere Blitzknallsätze verlieren durch längere Verweildauer in feuchter Umgebung kaum an Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumnitrat&amp;diff=7766</id>
		<title>Kaliumnitrat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumnitrat&amp;diff=7766"/>
				<updated>2015-04-17T15:18:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumnitrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7757-79-1&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H272''' Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 334°C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur: &amp;gt; 400 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumnitrat (&amp;quot;Kali-Salpeter&amp;quot;) :''(Konversionssalpeter, Potassium nitrate)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes [[Oxidationsmittel]] in der [[Pyrotechnik]], besonders in [[Schwarzpulver]] und ähnlichen [[Brandsatz|Brand-]] und [[Treibsatz|Treibsätzen]]. Es ist in Wasser gut löslich (bei 20°C ca. 316 g/L) selbst aber nicht hygroskopisch. Der [[pH-Wert]] ist wie bei allen [[Nitrat]]en zusammen mit (feinem) [[Aluminium]]-Pulver kritisch: das Gemisch kann bei Feuchtigkeit Hitze entwickeln! Bei der Herstellung von Schwarzpulver und [[Rakete]]ntreibsätzen werden Eisenwerkzeuge vermieden (Funkenbildung). Kaliumnitrat-Gemische haben eine niedrige [[Zündtemperatur]] und finden als [[Anfeuerung]], [[Treibsatz|Treib]]-, [[Leuchtsatz|Leucht-]], [[Zündsatz|Zünd-]] und [[Knallsatz|Knallsätze]] Verwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=7765</id>
		<title>Kaliumdichromat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=7765"/>
				<updated>2015-04-17T15:16:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7778-50-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Kaliumbichromat&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,676 g/cm³ bzw. 2,10 g/cm³ (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 397,5 °C  bzw. 89 °C (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Hilfsstoff]], [[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-silhouette.png|Gesundheitsgefährdende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-skull.png|Giftige Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-acid.png|Ätzende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H350''' Kann Krebs erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H340''' Kann genetische Defekte verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H360Df''' Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H272''' Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H330''' Lebensgefahr bei Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H301''' Giftig bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H312''' Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H372''' Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H314''' Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H334''' Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H317''' Kann allergische Hautreaktionen verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H410''' Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
(''Potassium Bichromate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumdichromat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;) findet als [[Hilfsstoff]] in der Herstellung von [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] Anwendung.&lt;br /&gt;
Zwei Verwendungen sind für pyrotechnische Sätze für [[Feuerwerkskörper]] bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stabilisator]] gegen Korrosionsprozesse (Oxidation) in Sätzen mit [[Magnesium]] und [[Zink]]&lt;br /&gt;
* [[Katalysator]] in einigen [[Perchlorat]]-Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[technisches Feuerwerk|technischen Pyrotechnik]] und [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] werden verschiedene [[Chromat]]e darüber hinaus als [[Oxidationsmittel]] und Hilfsstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Giftigkeit der Chromate werden diese zunehmend durch Ersatzstoffe ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Alenfelt, Per. 1995 Corrosion protection of magnesium without the use of chromates. PYROTECHNICA XVI (Aug. 1995). Seiten 44-49. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications. Austin, TX, USA&lt;br /&gt;
* Shimizu, Takeo. 1998. A stabilizing method of magnesium compositions without coating or chrome compounds. Proceedings, 4th International Symposium on Fireworks, October 9-13, Halifax, Nova Scotia, Canada. Seiten 369-386. ISBN 0660175967. International Symposium on Fireworks Society. Halifax, Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gecko</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumchlorat&amp;diff=7764</id>
		<title>Kaliumchlorat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumchlorat&amp;diff=7764"/>
				<updated>2015-04-17T15:11:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gecko: auf GHS aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kaliumchlorat :(''potassium chlorate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumchlorat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
KClO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 3811-04-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Chlorsaures Kali&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,23 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 370 °C&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-rondflam.png|Oxidierende Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-exclam.png|Gefährliche Substanz|50px]] &lt;br /&gt;
[[Bild:600px-GHS-pictogram-pollu.png|Umweltgefährdende Substanz|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H271''' Kann Brand oder Explosion verursachen; starkes Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H302''' Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H332''' Gesundheitsschädlich bei Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''H411''' Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumchlorat gibt seinen [[Sauerstoff]] sehr leicht ab. Mischungen mit Kaliumchlorat und brennbaren Stoffen sind daher meist sehr reib- und schlagempfindlich. Kaliumchlorat darf niemals mit [[Schwefel]], [[Phosphor]] (siehe auch [[Armstrong'sche Mischung]]), [[Sulfate|Sulfaten]], [[Sulfid|Sulfiden]] (z.B. [[Antimontrisulfid]]), [[Metallpulver]]n oder diese Stoffe enthaltenden [[Satz|Sätzen]] gemischt werden. Als Verunreinigung darf es weder Ammonium-Verbindungen noch Schwermetalle enthalten, da beide Stoffe mit [[Chlorat]]en sehr instabile und explosive Verbindungen bilden. Gemische mit [[Lactose]] oder anderen organischen Brennstoffen haben niedrige [[Zündtemperatur]]en (ab 195°C).&lt;br /&gt;
Früher häufig in [[Feuerwerkskörper]]n verwendet, wird es heute aufgrund seiner Gefährlichkeit und [[Instabilität]] oftmals durch [[Kaliumperchlorat]] ersetzt. Dennoch finden sich in Italien, Spanien, auf Malta und auch in Deutschland durchaus noch Chlorat-Sternmischungen. Diese erfordern bei der Herstellung ein höheres Maß an Sorgfalt und Erfahrung mit dem jeweiligen Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
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