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		<title>FEUERWERK Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Blitzknall&amp;diff=6489</id>
		<title>Blitzknall</title>
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				<updated>2008-09-04T00:25:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Blitzknall :(''Flash'', ''Flash Report'', ''Thunderflash'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen [[Knall]] zu erzeugen, ist in vielen [[Feuerwerkskörper|Feuerwerkskörpern]] ein [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischer Satz]] aus [[Kaliumperchlorat]] und sehr feinem [[Aluminium|Aluminiumpulver]] als [[Effekt]]- oder [[Zerlegerladung]] enthalten. Dieser sog. [[Blitzknallsatz]] (Blitz-Satz) verbrennt mit hohen Temperaturen und sehr hoher [[Reaktionsgeschwindigkeit]]. Während z.B. [[Schwarzpulver]] für eine [[Knall|Knallwirkung]] stark [[Verdämmung|verdämmt]] werden muß, wird schon eine nur einseitig verschlossene [[Papphülse]] trotz der geringen [[Verdämmung]] von der [[Perchlorat]]-[[Aluminium]]-Mischung mit hellem [[Blitz]] und lautem [[Knall]] zerrissen. Das macht auch die extreme Gefährlichkeit dieses [[Gemisch|Gemisches]] deutlich: schon bei [[Knallpatronen]] (&amp;quot;Staren-, [[Vogelschreck]]&amp;quot;, [[Pyrotechnische Munition]], [[Kaliber]] 15mm), die nur ein bis zwei Gramm Blitzknall-Satz enthalten, kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu schwersten Verletzungen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kaliumperchlorat als [[Oxidationsmittel]] und Aluminium als [[Brennstoff]] liegen die Mischungsgrenzen des für eine Knallerzeugung nutzbaren Satzes bei ca. 66-88% Kaliumperchlorat. Höhere Anteile an Kaliumperchlorat verhindern den Abbrand, geringere führen zu einer langsamen Umsetzung. Das stöchiometrische Gemisch aus Aluminium und Kaliumperchlorat, was zu einer vollständigen Umsetzung des im Kaliumperchlorat gebundenen Sauerstoffes zu [[Aluminiumoxid]] führt, enthält 66% Kaliumperchlorat und ist mit dem hohen Aluminiumgehalt schon an der Grenze eines knallerzeugendenen Satzes, wird von [[Ronald Lancaster]] jedoch als Blitzknallsatz angegeben. [[Dr. Takeo Shimizu]] führt einen Blitzknallsatz ausschließlich auf der Basis von Kaliumperchlorat und Aluminium mit einem Anteil von 72% Kaliumperchlorat auf. Dies stimmt gut mit einem rel. häufig anzutreffendem Mischungsverhältnis von 70% Kaliumperchlorat und 30% Aluminium überein.&lt;br /&gt;
Der hohe Anteil an Kaliumperchlorat in den knallerzeugenden Sätzen führt zu einem Sauerstoffüberschuß der Reaktion. Der überschüßige Sauerstoff kann mit anderen [[Reduktionsmittel]]n wie [[Schwefel]] umgesetzt werden und führt zu einer noch heftigeren Umsetzung. Hinsichtlich der erzielbaren Lautstärke ergibt ein Satz mit 64% Kaliumperchlorat, 23% Aluminium und dem Rest Schwefel bessere Ergebnisse als ein Satz nur auf Basis von Aluminium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung für die stöchiometrische Umsetzung kann unter Vernachlässigung von bei der hohen Temperatur mit Sicherheit ablaufenden Nebenreaktion mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 Al → 3 KCl + 4 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verwendeten Gemisch mit 72% Kaliumperchlorat liegt ein Molverhältnis von 1:2 (Kaliumperchlorat : Aluminium) vor. Dementsprechend kann die tatsächliche Reaktionsgleichung mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 4 Al → 2 KCl + 2 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angenähert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oxidationsmittel wird Kaliumperchlorat manchmal durch [[Bariumnitrat]] ersetzt. Dagegen werden [[Chlorate]] (Kalium-, Bariumchlorat) niemals zusammen mit Aluminium- oder anderen [[Metallpulver|Metallpulvern]] verwendet, da sich solche Gemische schon unter dem Einfluss von [[Luftfeuchtigkeit]] oder bei sehr geringem [[Druck]] entzünden und heftigst [[Explosion|explodieren]] können. Aus dem gleichen Grund ist auch [[Magnesium|Magnesiumpulver]] in Perchlorat- und Nitrat-Knallsätzen nur selten enthalten (s.a. [[Salut]]). In der DDR wiederum war ein Magnesium-Bariumnitrat-Blitzknallsatz handelsüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Blitzknall eine andere Tonhöhe zu geben und ihn zündwilliger zu machen, setzt man auch einen geringen Prozentsatz [[Antimontrisulfid]] oder Schwefel zu; vor allem bei den südländischen Herstellern und auf Malta ist dies weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Blitzknall&amp;diff=6488</id>
		<title>Blitzknall</title>
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				<updated>2008-09-04T00:24:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Blitzknall :(''Flash'', ''Flash Report'', ''Thunderflash'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen [[Knall]] zu erzeugen, ist in vielen [[Feuerwerkskörper|Feuerwerkskörpern]] ein [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischer Satz]] aus [[Kaliumperchlorat]] und sehr feinem [[Aluminium|Aluminiumpulver]] als [[Effekt]]- oder [[Zerlegerladung]] enthalten. Dieser sog. [[Blitzknallsatz]] (Blitz-Satz) verbrennt mit hohen Temperaturen und sehr hoher [[Reaktionsgeschwindigkeit]]. Während z.B. [[Schwarzpulver]] für eine [[Knall|Knallwirkung]] stark [[Verdämmung|verdämmt]] werden muß, wird schon eine nur einseitig verschlossene [[Papphülse]] trotz der geringen [[Verdämmung]] von der [[Perchlorat]]-[[Aluminium]]-Mischung mit hellem [[Blitz]] und lautem [[Knall]] zerrissen. Das macht auch die extreme Gefährlichkeit dieses [[Gemisch|Gemisches]] deutlich: schon bei [[Knallpatronen]] (&amp;quot;Staren-, [[Vogelschreck]]&amp;quot;, [[Pyrotechnische Munition]], [[Kaliber]] 15mm), die nur ein bis zwei Gramm Blitzknall-Satz enthalten, kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu schwersten Verletzungen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kaliumperchlorat als [[Oxidationsmittel]] und Aluminium als [[Brennstoff]] liegen die Mischungsgrenzen des für eine Knallerzeugung nutzbaren Satzes bei ca. 66-88% Kaliumperchlorat. Höhere Anteile an Kaliumperchlorat verhindern den Abbrand, geringere führen zu einer langsamen Umsetzung. Das stöchiometrische Gemisch aus Aluminium und Kaliumperchlorat, was zu einer vollständigen Umsetzung des im Kaliumperchlorat gebundenen Sauerstoffes zu [[Aluminiumoxid]] führt, enthält 66% Kaliumperchlorat und ist mit dem hohen Aluminiumgehalt schon an der Grenze eines knallerzeugendenen Satzes, wird von Lancaster jedoch als Blitzknallsatz angegeben. [[Dr. Takeo Shimizu]] führt einen Blitzknallsatz ausschließlich auf der Basis von Kaliumperchlorat und Aluminium mit einem Anteil von 72% Kaliumperchlorat auf. Dies stimmt gut mit einem rel. häufig anzutreffendem Mischungsverhältnis von 70% Kaliumperchlorat und 30% Aluminium überein.&lt;br /&gt;
Der hohe Anteil an Kaliumperchlorat in den knallerzeugenden Sätzen führt zu einem Sauerstoffüberschuß der Reaktion. Der überschüßige Sauerstoff kann mit anderen [[Reduktionsmittel]]n wie [[Schwefel]] umgesetzt werden und führt zu einer noch heftigeren Umsetzung. Hinsichtlich der erzielbaren Lautstärke ergibt ein Satz mit 64% Kaliumperchlorat, 23% Aluminium und dem Rest Schwefel bessere Ergebnisse als ein Satz nur auf Basis von Aluminium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung für die stöchiometrische Umsetzung kann unter Vernachlässigung von bei der hohen Temperatur mit Sicherheit ablaufenden Nebenreaktion mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 Al → 3 KCl + 4 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verwendeten Gemisch mit 72% Kaliumperchlorat liegt ein Molverhältnis von 1:2 (Kaliumperchlorat : Aluminium) vor. Dementsprechend kann die tatsächliche Reaktionsgleichung mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 4 Al → 2 KCl + 2 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angenähert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oxidationsmittel wird Kaliumperchlorat manchmal durch [[Bariumnitrat]] ersetzt. Dagegen werden [[Chlorate]] (Kalium-, Bariumchlorat) niemals zusammen mit Aluminium- oder anderen [[Metallpulver|Metallpulvern]] verwendet, da sich solche Gemische schon unter dem Einfluss von [[Luftfeuchtigkeit]] oder bei sehr geringem [[Druck]] entzünden und heftigst [[Explosion|explodieren]] können. Aus dem gleichen Grund ist auch [[Magnesium|Magnesiumpulver]] in Perchlorat- und Nitrat-Knallsätzen nur selten enthalten (s.a. [[Salut]]). In der DDR wiederum war ein Magnesium-Bariumnitrat-Blitzknallsatz handelsüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Blitzknall eine andere Tonhöhe zu geben und ihn zündwilliger zu machen, setzt man auch einen geringen Prozentsatz [[Antimontrisulfid]] oder Schwefel zu; vor allem bei den südländischen Herstellern und auf Malta ist dies weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Steigh%C3%B6he&amp;diff=6487</id>
		<title>Steighöhe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Steigh%C3%B6he&amp;diff=6487"/>
				<updated>2008-09-03T23:58:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Steighöhe&lt;br /&gt;
:(''Rising Height'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steighöhe ist die maximale Höhe, die ein [[pyrotechnischer Gegenstand]] über dem Abschusspunkt bzw. über der Mündung seiner Abschussvorrichtung, erreicht. Pyrotechnische Gegenstände, die abgeschossen werden oder aus eigener Kraft bis zu ihrer Steighöhe aufsteigen sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bombe]]n, &lt;br /&gt;
* [[Bombette]]n aus [[Batterie]]n/[[Chinabatterie]]n und [[römisches Licht|römischen Lichtern]],&lt;br /&gt;
* [[Rakete]]n und&lt;br /&gt;
* [[steigende Krone]]n.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall erfolgt am höchsten Punkt der Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes eine Zerlegung bzw. die Entfaltung eines Effektes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Steighöhe zu unterscheiden ist die [[Effekthöhe]]. Bei vielen pyrotechnischen Effekten ist die Effekthöhe größer als die Steighöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steighöhe hängt von einer Vielzahl von Parametern ab, u.a. Temperatur, Luftdruck, Feuchtigkeitsgehalt des Treibsatzes bzw. der Ausstoßladung und Spiel des pyrotechnischen Gegenstandes in der Abschussvorrichtung (insbesondere Spiel von Bomben und Bombetten in ihren [[Mörser]]n) und Aerodynamik des pyrotechnischen Gegenstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=6478</id>
		<title>Kaliumdichromat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=6478"/>
				<updated>2008-08-29T14:07:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7778-50-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Kaliumbichromat&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,676 g/cm³ bzw. 2,10 g/cm³ (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 397,5 °C  bzw. 89 °C (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Hilfsstoff]], [[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_toxic2.png|Sehr giftig T+|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Hazard_O.svg.png|Brandfördernd O|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 8''' Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 21''' Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 25''' Giftig beim Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 26''' Sehr giftig beim Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 34''' Verursacht Verätzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 45''' Kann Krebs erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 46''' Kann vererbbare Schäden verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 60''' Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 61''' Kann das Kind im Mutterleib schädigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 42/43''' Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 48/23''' Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 50/53''' Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
(''Potassium Bichromate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumdichromat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;) findet als [[Hilfsstoff]] in der Herstellung von [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] Anwendung.&lt;br /&gt;
Zwei Verwendungen sind für pyrotechnische Sätze für [[Feuerwerkskörper]] bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stabilisator]] gegen Korrosionsprozesse (Oxidation) in Sätzen mit [[Magnesium]] und [[Zink]]&lt;br /&gt;
* [[Katalysator]] in einigen [[Perchlorat]]-Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[technisches Feuerwerk|technischen Pyrotechnik]] und [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] werden verschiedene [[Chromat]]e darüber hinaus als [[Oxidationsmittel]] und Hilfsstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Giftigkeit der Chromate werden diese zunehmend durch Ersatzstoffe ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Alenfelt, Per. 1995 Corrosion protection of magnesium without the use of chromates. PYROTECHNICA XVI (Aug. 1995). Seiten 44-49. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications. Austin, TX, USA&lt;br /&gt;
* Shimizu, Takeo. 1998. A stabilizing method of magnesium compositions without coating or chrome compounds. Proceedings, 4th International Symposium on Fireworks, October 9-13, Halifax, Nova Scotia, Canada. Seiten 369-386. ISBN 0660175967. International Symposium on Fireworks Society. Halifax, Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Phosphor&amp;diff=6477</id>
		<title>Phosphor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Phosphor&amp;diff=6477"/>
				<updated>2008-08-29T14:06:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' roter Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7723-14-0&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Amorces]], [[Streichhölzer]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 11''' Leichtentzündlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 16''' Explosionsgefährlich in Mischung mit brandförderndenden Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 52/53''' Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' weißer / gelber Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 12185-10-3&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_toxic2.png|Sehr giftig T+|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_corrosive.png|Ätzend C|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 17''' Selbstentzündlich an der Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 26/28''' Sehr giftig beim Einatmen und Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 35''' Verursacht schwere Verätzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 50''' Sehr giftig für Wasserorganismen&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 44,2 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zündtemperatur: 34 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phosphor&lt;br /&gt;
(''Phosphorus'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phosphor (chemisches Symbol P) ist in zwei Varianten bekannt, als roter Phosphor und als gelber (weißer) Phosphor. &lt;br /&gt;
In [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] für [[Feuerwerkskörper]] findet Phosphor aufgrund seiner sehr hohen Empfindlichkeit (hohe [[Reaktivität]]) und Tendenz zur [[Selbstentzündung]] bei Kontakt mit Luftsauerstoff in der Regel keine Anwendung. &lt;br /&gt;
Historisch ist allerdings die Verwendung von sowohl gelbem als auch rotem Phosphor überliefert. Weingart (1930) berichtet von der Verwendung eines flüssigen Satzes mit Phosphor in Raketen und Spielzeugfeuerwerk. Er erwähnt aber auch die Gefahren in der Herstellung und die Vergiftung von Kindern, die dieses Spielzeugfeuerwerk verschluckten.&lt;br /&gt;
Lediglich für die pyrotechnischen Sätze von [[Streichholz|Streichhölzern]] sowie [[Amorces]] wird roter Phosphor, meist in Kombination mit [[Chlorat]]en verwendet. Aufgrund der sehr großen [[Empfindlichkeit]], inbesondere der hohen [[Reibempfindlichkeit]] von Mischungen aus roten Phosphor und Chloraten ist die [[Herstellung]] sehr gefährlich. Sie erfolgt daher immer im wasserfeuchten Zustand.&lt;br /&gt;
Für [[Rauchsatz|Rauchsätze]] sowie pyrotechnische Sätze zur Erzeugung von Flammen sind aus der [[technisches Feuerwerk|technische Pyrotechnik]] und der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] einige Sätze bekannt. Weite Anwendung finden diese in der Regel aber nicht. In militärischer [[Munition]] wird Phosphor darüber hinaus für die Herstellung von Brandmunition verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Weingart, George W. 1930. Dictionary of pyrotechnics. 155 Seiten. Eigenverlag des Autors. New Orleans, LA, USA&lt;br /&gt;
*Glyde, E D; Lewis, G; Robertson J. 1984. Smoke and flame compositions based on amorphous phosphorus. Proceedings of the 9th I nternational Pyrotechnics Seminar in Colorado Springs, CO, USA. Seiten 819-836. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Liberman, T; Lessard P. 1987. Improved red phosphorus-based smoke and flame compositions. Proceedings of the 12th International Pyrotechnics Seminar in Juan les Pins, France. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Hutchinson, C J. 1989 Examination of experimental red phosphorus smoke composition. Proceedings of the 14th International Pyrotechnics Seminar in Jersey, UK. Seiten 201-212. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Collins, Peter J D; Smit, K J; Hubble, Bill R. 2004. The use of red phosphorus in pyrotechnics – results of an international investigation. Proceedings of the 31st International Pyrotechnics Seminar at Fort Collins, CO, USA. Seiten 491-496. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc. &lt;br /&gt;
*Hörold, Sebastian, Ratcliff, Andrew. 2001. Commercial development in red phosphorus performance and stability for pyrotechnics. Journal of Pyrotechnics. No. 13. Seiten 54-60. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
*Koch, Ernst Christian. 2005. Special materials in pyrotechnics: IV. The chemistry of phosphorus and its compounds. Journal of Pyrotechnics. No. 21. Seiten 39-50. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=6476</id>
		<title>Kaliumdichromat</title>
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				<updated>2008-08-29T14:05:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7778-50-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Kaliumbichromat&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,676 g/cm³ bzw. 2,10 g/cm³ (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 397,5 °C  bzw. 89 °C (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Hilfsstoff]], [[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_toxic2.png|Sehr giftig T+|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Hazard_O.svg.png|Brandfördernd O|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 8''' Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 21''' Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 25''' Giftig beim Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 26''' Sehr giftig beim Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 34''' Verursacht Verätzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 45''' Kann Krebs erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 46''' Kann vererbbare Schäden verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 60''' Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 61''' Kann das Kind im Mutterleib schädigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 42/43''' Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 48/23''' Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 50/53''' Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
(''Potassium Bichromate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumdichromat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;) findet als [[Hilfsstoff]] in der Herstellung von [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] Anwendung.&lt;br /&gt;
Zwei Verwendungen sind für pyrotechnische Sätze für [[Feuerwerkskörper]] bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stabilisator]] gegen Korrosionsprozesse (Oxidation) in Sätzen mit [[Magnesium]] und [[Zink]]&lt;br /&gt;
* [[Katalysator]] in einigen [[Perchlorat]]-Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[technische Pyrotechnik|technisches Feuerwerk]] und [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] werden verschiedene [[Chromat]]e darüber hinaus als [[Oxidationsmittel]] und Hilfsstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Giftigkeit der Chromate werden diese zunehmend durch Ersatzstoffe ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Alenfelt, Per. 1995 Corrosion protection of magnesium without the use of chromates. PYROTECHNICA XVI (Aug. 1995). Seiten 44-49. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications. Austin, TX, USA&lt;br /&gt;
* Shimizu, Takeo. 1998. A stabilizing method of magnesium compositions without coating or chrome compounds. Proceedings, 4th International Symposium on Fireworks, October 9-13, Halifax, Nova Scotia, Canada. Seiten 369-386. ISBN 0660175967. International Symposium on Fireworks Society. Halifax, Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Phosphor&amp;diff=6475</id>
		<title>Phosphor</title>
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				<updated>2008-08-29T14:04:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' roter Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7723-14-0&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Amorces]], [[Streichhölzer]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 11''' Leichtentzündlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 16''' Explosionsgefährlich in Mischung mit brandförderndenden Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 52/53''' Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' weißer / gelber Phosphor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 12185-10-3&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_toxic2.png|Sehr giftig T+|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_corrosive.png|Ätzend C|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 17''' Selbstentzündlich an der Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 26/28''' Sehr giftig beim Einatmen und Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 35''' Verursacht schwere Verätzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 50''' Sehr giftig für Wasserorganismen&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmelzpunkt: 44,2 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zündtemperatur: 34 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Phosphor&lt;br /&gt;
(''Phosphorus'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phosphor (chemisches Symbol P) ist in zwei Varianten bekannt, als roter Phosphor und als gelber (weißer) Phosphor. &lt;br /&gt;
In [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] für [[Feuerwerkskörper]] findet Phosphor aufgrund seiner sehr hohen Empfindlichkeit (hohe [[Reaktivität]]) und Tendenz zur [[Selbstentzündung]] bei Kontakt mit Luftsauerstoff in der Regel keine Anwendung. &lt;br /&gt;
Historisch ist allerdings die Verwendung von sowohl gelbem als auch rotem Phosphor überliefert. Weingart (1930) berichtet von der Verwendung eines flüssigen Satzes mit Phosphor in Raketen und Spielzeugfeuerwerk. Er erwähnt aber auch die Gefahren in der Herstellung und die Vergiftung von Kindern, die dieses Spielzeugfeuerwerk verschluckten.&lt;br /&gt;
Lediglich für die pyrotechnischen Sätze von [[Streichholz|Streichhölzern]] sowie [[Amorces]] wird roter Phosphor, meist in Kombination mit [[Chlorat]]en verwendet. Aufgrund der sehr großen [[Empfindlichkeit]], inbesondere der hohen [[Reibempfindlichkeit]] von Mischungen aus roten Phosphor und Chloraten ist die [[Herstellung]] sehr gefährlich. Sie erfolgt daher immer im wasserfeuchten Zustand.&lt;br /&gt;
Für [[Rauchsatz|Rauchsätze]] sowie pyrotechnische Sätze zur Erzeugung von Flammen sind aus der [[technische Pyrotechnik|technisches Feuerwerk]] und der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] einige Sätze bekannt. Weite Anwendung finden diese in der Regel aber nicht. In militärischer [[Munition]] wird Phosphor darüber hinaus für die Herstellung von Brandmunition verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Weingart, George W. 1930. Dictionary of pyrotechnics. 155 Seiten. Eigenverlag des Autors. New Orleans, LA, USA&lt;br /&gt;
*Glyde, E D; Lewis, G; Robertson J. 1984. Smoke and flame compositions based on amorphous phosphorus. Proceedings of the 9th I nternational Pyrotechnics Seminar in Colorado Springs, CO, USA. Seiten 819-836. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Liberman, T; Lessard P. 1987. Improved red phosphorus-based smoke and flame compositions. Proceedings of the 12th International Pyrotechnics Seminar in Juan les Pins, France. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Hutchinson, C J. 1989 Examination of experimental red phosphorus smoke composition. Proceedings of the 14th International Pyrotechnics Seminar in Jersey, UK. Seiten 201-212. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc.&lt;br /&gt;
*Collins, Peter J D; Smit, K J; Hubble, Bill R. 2004. The use of red phosphorus in pyrotechnics – results of an international investigation. Proceedings of the 31st International Pyrotechnics Seminar at Fort Collins, CO, USA. Seiten 491-496. ISSN 0270-1898. Herausgeber: IPSUSA, Inc. &lt;br /&gt;
*Hörold, Sebastian, Ratcliff, Andrew. 2001. Commercial development in red phosphorus performance and stability for pyrotechnics. Journal of Pyrotechnics. No. 13. Seiten 54-60. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
*Koch, Ernst Christian. 2005. Special materials in pyrotechnics: IV. The chemistry of phosphorus and its compounds. Journal of Pyrotechnics. No. 21. Seiten 39-50. ISSN 1082-3999. Herausgeber: Journal of Pyrotechnics, Inc., Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Benutzer:Feuer&amp;diff=6474</id>
		<title>Benutzer:Feuer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Benutzer:Feuer&amp;diff=6474"/>
				<updated>2008-08-29T14:01:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Feuer&lt;br /&gt;
*Pyrotechniker (Befähigungsschein §20 SprengG Großfeuerwerk und Bühnenpyrotechnik)&lt;br /&gt;
*Ambitionierter Hobbyfeuerwerker, insbesondere Mitarbeit an Wettbewerbsfeuerwerken internationaler Firmen und Feuerwerken bei Großereignissen&lt;br /&gt;
*Mehrere Publikationen im Bereich Pyrotechnik und Feuerwerk&lt;br /&gt;
*Hauptberuflich Ingenieur, tätig in den Bereichen Kampfmittelsondierung, Geophysik und internationales Consulting im Umweltbereich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schub&amp;diff=6473</id>
		<title>Schub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schub&amp;diff=6473"/>
				<updated>2008-08-29T13:56:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Schub :(''Thrust'')  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schub wird die Antriebskraft, die von [[Raketenmotor]]en erzeugt wird, bezeichnet. Er wird durch den Ausstoß heißer Verbrennungsgase aus der Düse des Raketenmotors erzeugt und befördert die Rakete von der Startposition zum Scheitelpunkt, an dem die [[Ausstossladung]] die [[Effektladung]] der Rakete ausstößt. Der Schub beschleunigt die Rakete. Dabei muss er ausreichend groß dimensioniert sein, um Luftwiderstand und Erdanziehungskraft zu überwinden und zusätzlich die Masse der Rakete zu beschleunigen. Die Schubkraft von [[Modellrakete]]n wird in Newton angegeben (N) und liegt meist zwischen 4 N und 20 N. Für [[Rakete]]n, die im Bereich [[Konsumentenfeuerwerk|Klasse II]] und [[Großfeuerwerk]] Verwendung finden, ist sie meist nur dem Hersteller und gegebenenfalls der zulassenden Stelle bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Initiierung&amp;diff=6472</id>
		<title>Initiierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Initiierung&amp;diff=6472"/>
				<updated>2008-08-29T12:17:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Initiierung&lt;br /&gt;
:(''Initiation'' (in chemistry))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Initiierung wird die Auslösung von [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] bezeichnet, die als Start einer chemischen Reaktion anzusehen ist. Die Initiierung eines pyrotechnischen Satzes kann durch [[Anzündung]] mit einer Flamme oder durch einen [[Funke]]n (z. B. durch einen [[elektrischen Anzünder|Elektroanzünder]]), durch Reibung ([[Reibzünder]]), oder unbeabsichtigt z. B. durch [[elektrostatische Entladung]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Pyrotechnics_Guild_International&amp;diff=6284</id>
		<title>Pyrotechnics Guild International</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Pyrotechnics_Guild_International&amp;diff=6284"/>
				<updated>2008-01-30T22:08:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Links eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Pyrotechnics Guild International (PGI) ist ein Interessenverband von hauptberuflichen [[Pyrotechniker]]n und pyrotechnischen Amateuren, die 1969 von [[Max P. Vander Horck]] gegründet wurde. Heute hat die PGI circa 3.500 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele der PGI auf dem Gebiet der Ausbildung und der Wissenschaft sind:&lt;br /&gt;
* Förderung des sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit [[Pyrotechnik]] und [[Feuerwerkskörper]]n&lt;br /&gt;
* Unterstützung von privaten und öffentlichen [[Feuerwerk]]en an regionalen und nationalen Feiertagen sowie zu patriotischen und anderen Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* Förderung der Produktion und des Verkaufs von hochqualitativen Feuerwerkskörpern&lt;br /&gt;
*  Kanalisierung der kreativen Potentiale talentierter Personen in den Bereichen [[Feuerwerksdesign]], [[Herstellung]] und [[Abbrand]] von hochqualitativen Feuerwerken durch Vorbildfunktion der eigenen Mitglieder und durch Wissensaustausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivitäten der PGI umfassen insbesondere&lt;br /&gt;
* Jährliche Zusammenkünfte (PGI Annual Conventions, jeweils Anfang August) bei denen Mitglieder Feuerwerke abbrennen und Erfahrungen austauschen können&lt;br /&gt;
* die Herausgabe der Vereinszeitschrift [[PGI Bulletin]]&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen auf der Internetseite der PGI&lt;br /&gt;
* Kurse für Abbrenner von Feuerwerken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
*[http://www.pgi.org Webseite der Pyrotechnics Guild International]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Green_Mix&amp;diff=6283</id>
		<title>Green Mix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Green_Mix&amp;diff=6283"/>
				<updated>2008-01-30T22:00:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Green Mix'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Green Mix wird einfaches, nicht inkorporiertes [[Schwarzpulver]] bezeichnet. Green Mix wird durch einfaches Vermischen der fein gepulverten Komponenten [[Kaliumnitrat]], [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] hergestellt. Durch das einfache Vermischen verbinden sich die Komponenten nicht so intensiv, wie bei der [[Inkorporation]] durch intensives Vermahlen in [[Kollergang|Kollergängen]] und [[Kugelmühle]]n mit anschließendem Pressen des Schwarzpulvers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abbrandgeschwindigkeit]] von Green Mix  ist im Vergleich zu inkorporiertem Schwarzpulver wesentlich langsamer. Die Herstellungskosten von Green Mix sind gegenüber inkorporiertem Schwarzpulver deutlich geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wird es z.B. in [[Mehrschlagbombe|Mehrschlagzylinderbomben]]. Durch den nicht so heftigen Abbrand und die geringere [[Brisanz]] wird die Hülle der [[Zylinderbombe]] zwar ausreichend zerlegt, die in der Bombe enthaltenen [[Bombette]]n werden aber durch den geringeren Druck nicht so weit geschleudert und auch nicht zertrümmert. In Mehrschlagzylinderbomben dient der Green Mix neben seiner Funktion als sanfte [[Zerlegerladung]] quasi als verbrennender Füllstoff in der Zylinderbombe und verhilft ihr zu mehr Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;grüne Mischung&amp;quot; wird der Green Mix bezeichnet, weil das nicht inkorporierte Schwarzpulver einen leichten Grünstich aufweist. Inkorporiertes Schwarzpulver ist dagegen intensiv schwarz gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzpulver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Green_Mix&amp;diff=6282</id>
		<title>Green Mix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Green_Mix&amp;diff=6282"/>
				<updated>2008-01-30T21:59:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Green Mix'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Green Mix wird einfaches, nicht inkorporiertes [[Schwarzpulver]] bezeichnet. Green Mix wird durch einfaches Vermischen der fein gepulverten Komponenten [[Kaliumnitrat]], [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] hergestellt. Durch das einfache Vermischen verbinden sich die Komponenten nicht so intensiv, wie bei der [[Inkorporation]] durch intensives Vermahlen in [[Kollergang|Kollergängen]] und [[Kugelmühle]]n mit anschließendem Pressen des Schwarzpulvers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abbrandgeschwindigkeit]] von Green Mix  ist im Vergleich zu inkorporiertem Schwarzpulver wesentlich langsamer. Die Herstellungskosten von Green Mix sind gegenüber inkorporiertem Schwarzpulver deutlich geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wird es z.B. in [[Mehrschlagbombe|Mehrschlagzylinderbomben]]. Durch den nicht so heftigen Abbrand und die geringere [[Brisanz]] wird die Hülle der [[Zylinderbombe]] zwar ausreichend zerlegt, die in der Bombe enthaltenen [[Bombette]]n werden aber durch den geringeren Druck nicht so weit geschleudert und auch nicht zertrümmert. In Mehrschlagzylinderbomben dient der Green Mix neben seiner Funktion als sanfte [[Zerlegerladung]] quasi als verbrennender Füllstoff in der Zylinderbombe und verhilft ihr zu mehr Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;grüne Mischung&amp;quot; wird der Green Mix bezeichnet, weil das nicht inkorporierte Schwarzpulver einen leichten Grünstich aufweist. Inkorporiertes Schwarzpulver ist dagegen intensiv schwarz gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzpulver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Green_Mix&amp;diff=6281</id>
		<title>Green Mix</title>
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				<updated>2008-01-30T21:59:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Umformulierung, Grammatik, Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Green Mix'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Green Mix wird einfaches, nicht inkorporiertes [[Schwarzpulver]] bezeichnet. Green Mix wird durch einfaches Vermischen der fein gepulverten Komponenten [[Kaliumnitrat]], [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] hergestellt. Durch das einfache Vermischen verbinden sich die Komponenten nicht so intensiv, wie bei der [[Inkorporation]] durch intensives Vermahlen in [[Kollergang|Kollergängen]] und [[Kugelmühle]]n mit anschließendem Pressen des Schwarzpulvers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abbrandgeschwindigkeit]] von Green Mix  ist im Vergleich zu inkorporiertem Schwarzpulver wesentlich langsamer. Die Herstellungskosten von Green Mix sind gegenüber inkorporiertem Schwarzpulver deutlich geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wird es z.B. in [[Mehrschlagbomben|Mehrschlagzylinderbombe]]n. Durch den nicht so heftigen Abbrand und die geringere [[Brisanz]] wird die Hülle der [[Zylinderbombe]] zwar ausreichend zerlegt, die in der Bombe enthaltenen [[Bombette]]n werden aber durch den geringeren Druck nicht so weit geschleudert und auch nicht zertrümmert. In Mehrschlagzylinderbomben dient der Green Mix neben seiner Funktion als sanfte [[Zerlegerladung]] quasi als verbrennender Füllstoff in der Zylinderbombe und verhilft ihr zu mehr Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;grüne Mischung&amp;quot; wird der Green Mix bezeichnet, weil das nicht inkorporierte Schwarzpulver einen leichten Grünstich aufweist. Inkorporiertes Schwarzpulver ist dagegen intensiv schwarz gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzpulver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Benutzer:Feuer&amp;diff=6268</id>
		<title>Benutzer:Feuer</title>
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				<updated>2008-01-28T21:07:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Feuer&lt;br /&gt;
*Pyrotechniker (Befähigungsschein §20 SprengG Großfeuerwerk)&lt;br /&gt;
*Ambitionierter Hobbyfeuerwerker, insbesondere Mitarbeit an Wettbewerbsfeuerwerken internationaler Firmen und Feuerwerken bei Großereignissen&lt;br /&gt;
*Mehrere Publikationen im Bereich Pyrotechnik und Feuerwerk&lt;br /&gt;
*Hauptberuflich Ingenieur, tätig in den Bereichen Kampfmittelsondierung, Geophysik und internationales Consulting im Umweltbereich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=American_Fireworks_News&amp;diff=6267</id>
		<title>American Fireworks News</title>
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				<updated>2008-01-28T17:19:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;American Fireworks News&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Fireworks News (ISSN 8755-3163) ist eine monatlich erscheinende Publikation, die seit 1982 erscheint. Als monatliches Heft wendet sich American Fireworks News insbesondere an Amateure auf dem Gebiet der Pyrotechnik. Herausgeber ist [[John M. Drewes]] mit seinem gleichnamigen Verlag American Fireworks News, Inc. aus Dingmans Ferry, Pennsylvania, USA. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgänger der American Fireworks News waren folgende von [[Max P. Vander Horck]] herausgegebene Publikationen:&lt;br /&gt;
* American Pyrotechnist Fireworks Monthly (1968 - 1970)&lt;br /&gt;
* American Pyrotechnist Fireworks News (1970 - 1976)&lt;br /&gt;
* American Pyrotechnist (1976 - 1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
*[http://www.fireworksnews.com Homepage der American Fireworks News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6266</id>
		<title>Kaliumcarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6266"/>
				<updated>2008-01-28T17:08:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumcarbonat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nr.:''' 6381-79-9 (Sesquihydrat)&lt;br /&gt;
'''weitere Namen:'''&lt;br /&gt;
Pottasche, kohlensaures Kalium&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
entsteht beim Abbrand&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_harmful.png|Reizend Xi|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 36/37/38''' Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumcarbonat&lt;br /&gt;
(''Potassium Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumcarbonat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist eines der festen Reaktionsprodukte (Verbrennungsrückstände bzw. Abbrandprodukte), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung für den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel für eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 32 C + 5 S --&amp;gt; 10 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 11 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 16 CO + 3 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 5 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der o.g. Reaktionsgleichung fehlen einige (insbesondere gasförmige) Reaktionsprodukte, die beim Abbrand von Schwarzpulver nachweislich entstehen, u.a. [[Schwefelwasserstoff]], Methan und Wasserstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Wisniak, J. 2000. The History of Salpeter Production with a Bit of Pyrotechnics and Lavoisier. Chemical Educator 2000, Nr. 5, Seiten 205-209.&lt;br /&gt;
* Herrchen, M., Keller, D. 1996. Analyse der ökologischen Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks - ökologische Bilanzierung. Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und Oekotoxikologie (unveröffentlichte Studie). Schmallenberg.&lt;br /&gt;
* Menke, K. 1978. Die Chemie der Feuerwerkskörper. In: Chemie in unserer Zeit, Jahrgang 1978, Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6265</id>
		<title>Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6265"/>
				<updated>2008-01-28T17:01:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; die eigentliche Explosion auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 2300 Liter Gase (Volumen bei 25°C) und etwa 600 g Rauch (feste Bestandteile) mit den folgenden Haupt-Inhaltsstoffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| 750 g KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;--&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |710 l N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |290 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 150 g Holzkohle&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1130 l CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 g Schwefel&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 280 l CO&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 125 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |60 l CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g KSCN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |80 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15 g (NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(alle Angaben aus: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage, 1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechisches Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Treibspiegel&amp;diff=6264</id>
		<title>Treibspiegel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Treibspiegel&amp;diff=6264"/>
				<updated>2008-01-28T16:07:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Weiterleitung nach Hebespiegel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Hebespiegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Pyrotechnics_Guild_International&amp;diff=6263</id>
		<title>Pyrotechnics Guild International</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Pyrotechnics_Guild_International&amp;diff=6263"/>
				<updated>2008-01-28T15:59:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Pyrotechnics Guild International (PGI) ist ein Interessenverband von hauptberuflichen Pyrotechnikern und pyrotechnischen Amateuren, die 1969 von [[Max P. Vander Horck]] gegründet wurde. Heute hat die PGI circa 3.500 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele der PGI auf dem Gebiet der Ausbildung und der Wissenschaft sind:&lt;br /&gt;
* Förderung des sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern&lt;br /&gt;
* Unterstützung von privaten und öffentlichen Feuerwerken an regionalen und nationalen Feiertagen sowie zu patriotischen und anderen Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* Förderung der Produktion und des Verkaufs von hochqualitativen Feuerwerkskörpern&lt;br /&gt;
*  Kanalisierung der kreativen Potentiale talentierter Personen in den Bereichen Design, Herstellung und Abbrand von hochqualitativen Feuerwerken durch Vorbildfunktion der eigenen Mitglieder und durch Wissensaustausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivitäten der PGI umfassen insbesondere&lt;br /&gt;
* Jährliche Zusammenkünfte (PGI Annual Conventions, jeweils Anfang August) bei denen Mitglieder Feuerwerke abbrennen und Erfahrungen austauschen können&lt;br /&gt;
* die Herausgabe der Vereinszeitschrift [[PGI Bulletin]]&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen auf der Internetseite der PGI&lt;br /&gt;
* Kurse für Abbrenner von Feuerwerken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
*[http://www.pgi.org Webseite der Pyrotechnics Guild International]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Fallas_de_Valencia&amp;diff=6262</id>
		<title>Fallas de Valencia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Fallas_de_Valencia&amp;diff=6262"/>
				<updated>2008-01-28T15:45:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Fallas de Valencia&lt;br /&gt;
:(''Feuer von Valencia, Las Fallas'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallas de Valencia sind ein traditionelles [[Feuerwerksfestival]], das seit  etwa Mitte des 18. Jahrhunderst jährlich zwischen dem 15. und dem 19. März in Valencia (Spanien) stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallas de Valencia gehen auf einen Volksbrauch aus dem 18. Jahrhundert zurück. Zur Feier des Namenstages des heiligen Joseph am 19. März wurden in den Straßen ab dem 18. März Puppen aus Stroh aufgestellt, die ein Ereignis oder eine Person des öffentlichen Lebens des zurückliegenden Jahres satirisch darstellten. Diese Puppen wurden (und werden bis heute) als [[Ninots]] bezeichnet. Im Laufe des 18. März wurden um diese Puppen kleine Scheiterhaufen aus Holz und anderem brennbaren Material aufgeschichtet. In der Nacht vom 18. auf den 19. März wurden diese Scheiterhaufen mit den Puppen angezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Volksbrauch hat sich im Laufe der Zeit das Feuerwerksfestival &amp;quot;Fallas de Valencia&amp;quot; oder &amp;quot;Las Fallas&amp;quot; entwickelt. Die Fallas finden jedes Jahr zwischen dem 15. und dem 19. März statt. Gegenüber früher hat der religiöse Brauch, den Namenstag des Heiligen Jospeh zu feiern, an Bedeutung verloren. Gestärkt wurde dagegen der Volksfest-Charakter der Fallas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Vereine bauen das Jahr über die Ninots genannten satirischen Figuren und Anordnungen, die ab dem 15. März in den Straßen Valencias aufgestellt werden. Änhlich den Karnevals-Figuren in Deutschland stellen die Figuren Personen und Geschehnisse des Vorjahres satirisch dar. In den Tagen der Fallas werden in Valencia nach Schätzungen zwischen 300 und 400 große Ninots aufgestellt. Die Fallas-Tage werden von zahlreichen Tages- und Nachtfeuerwerken begleitet. Bei den [[Tagesfeuerwerk]]en sind die sogenannten [[Mascleta]]s hervorzuheben. Dabei werden Knallkörper aus [[Blitzknallsatz]] (u.a. [[Truenos]]) und kleine [[Standböller]] verwendet, um einen Rhythmus zu erzeugen. Am 15., 16., 17. und 18. März finden im trockenen Flussbett Allameda große Feuerwerke bei Nacht statt, die traditionell von Feuerwerksfirmen aus der Region abgebrannt werden. Dabei steigern sich die Mascletas und Feuerwerke von Tag zu Tag. Die Nacht vom 18. auf dem 19. März ist auch als [[Nit del Foc]] (übersetzt: Nacht des Feuers) bekannt. In der Nacht vom 19. auf den 20. März, die als [[Cremada]] (übersetzt: Verbrennung) bezeichnet wird, werden die zahlreichen Figuren (Ninots) in den Straßen verbrannt. Während der Zeit der Fallas kann Jedermann Feuerwerk kaufen und abbrennen, wobei aber gewisse Regeln zu beachten sind. Neben den vorgenannten Haupttagen vom 15. bis 19. März gibt es zahlreiche Vorveranstaltungen zu den Fallas de Valencia ab etwa Ende Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zu den Fallas de Valencia ==&lt;br /&gt;
[http://www.fallas.com/ Junta Central Fallera (Offizielle Website der Fallas de Valencia)]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.fallas.es/ Website www.fallas.es]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Inert&amp;diff=6261</id>
		<title>Inert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Inert&amp;diff=6261"/>
				<updated>2008-01-28T15:42:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Inert&lt;br /&gt;
(''Inert'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als chemisch inert (träge) werden chemische Verbindungen bezeichnet, die mit (bestimmten) anderen Stoffen nicht oder nur sehr langsam reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=12._Int._Feuerwerkswettbewerb_Hannover&amp;diff=6260</id>
		<title>12. Int. Feuerwerkswettbewerb Hannover</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=12._Int._Feuerwerkswettbewerb_Hannover&amp;diff=6260"/>
				<updated>2008-01-28T15:37:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Links zu den Foren-Threads auskommentiert, da derzeit kein Zugriff--&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 fand der '''12. Internationale Feuerwerkswettbewerb in Hannover-Herrenhausen''' statt. Teil nahmen Firmen aus Argentinien, Deutschland, Schweden, Österreich und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platzierungen:&lt;br /&gt;
# Schweden: ''Göteborgs Fyrverkerifabrik''&lt;br /&gt;
# Argeninien: ''Fuegos Artificales J&amp;amp;uacute;piter''&lt;br /&gt;
# Österreich: ''Royal Design Fireworks International''&lt;br /&gt;
# Schweiz: ''Bugano AG''&lt;br /&gt;
# Deutschland: ''Prinz Feuerwerke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Threads im Feuerwerk-Forum [http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1561] [http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===04.05.2002 - Argeninien: [[Fuegos Artificales J&amp;amp;uacute;piter]]===&lt;br /&gt;
Zu ihrer traditionell-argentinischen Musik verwendete das argentinische Team musiksynchrone Feuerwerksbilder aus [[Feuertopf|Feuertöpfen]], [[Römisches Licht|Römischen Lichtern]] und [[Bombe]]n. Bei letzteren machten die Argentinier vor allem von [[Farfalle|Zylinder-Farfallas]], [[Stutata]]s und anderen [[Mehrschlagbombe]]n Gebrauch. An [[Bodenelement]]en wurden unter anderem [[Stepper|Feuertopfstepper]] und farbige [[Komet]]en verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Siehe auch====&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1610 Thread im Feuerwerk-Forum]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.05.2002 - Deutschland: [[Prinz Feuerwerke]]===&lt;br /&gt;
Das deutsche Team verwendete eine gemischte Musik von List über Wagner bis zu Glen Miller. Dazu verwendeten sie [[Front]]en aus Römern, [[Sonne]]n und verschiedenen Bomben, z.B. [[Shell of Shells]]. Besonderers hervorstechend war ein Lichtbild der Freiheitsstatue aus ca. 430 [[Lanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Siehe auch====&lt;br /&gt;
*Threads im Feuerwerk-Forum zum Feuerwerk &amp;lt;!--[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1678] --&amp;gt;[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1699]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===08.06.2002 - Schweden: [[Göteborgs Fyrverkerifabrik]]===&lt;br /&gt;
Das schwedische Team verwendete u.a. Musik von Jurassic Park, Gladiator und Schwanensee. Dazu verwendeten sie pinke Farfalla, [[Polyp]]enbomben und Weißflimmer-Stutata. An Bodeneffekten kamen [[Strobe]]s, Römische Lichter und Römische Lichter mit &amp;quot;Eigenantrieb&amp;quot; zur Geltung. Auffällig waren vor allem die [[Steigende Krone|Steigenden Kronen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Siehe auch====&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1709 Thread im Feuerwerk-Forum zum Feuerwerk]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21.09.2002 - Österreich: [[Royal Design Fireworks International]]===&lt;br /&gt;
Das österreichische Team verwendete eine Breite Musikpalette von Klassischem über Rock bis zu Filmmusik. Dazu schossen sie unter anderem rote [[Blinker]] sowie citrogelbe und rote [[Peony]]s. Außerdem wurden zahlreiche [[Bodeneffekt]]e verwendet, [[gefächert]] und in Fronten. Besonders interessant war ein großes Lichtbild zu Enomine's ''Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Siehe auch====&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=1980 Thread im Feuerwerk-Forum zum Feuerwerk]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28.09.2002 - Schweiz: [[Bugano AG]]===&lt;br /&gt;
Zu der ruhigen, meist instrumentalen Musik verwendete das schweizer Team sehr zahlreiche Bodeneffekt an und auf umfangreichen Holzkonstruktionen. Dazu zählen in erster Linie die Bränder aus eigener Produktion, aber auch [[Fontäne]]n, Feuertöpfe, Kometen und [[Springbrunnen]]. An Bomben wurden unter anderem [[Crown|Kronen]] mit rot blinkendem [[Pistil|Herzen]], [[Halb und Halb|Half-and-Half-Bomben]] mit umgekehrtem Pistil und Farfallen verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Siehe auch====&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=2014 Thread im Feuerwerk-Forum zum Feuerwerk]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Feuerwerkswettbewerb Hannover-Herrenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kugelm%C3%BChle&amp;diff=6259</id>
		<title>Kugelmühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kugelm%C3%BChle&amp;diff=6259"/>
				<updated>2008-01-28T15:27:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kugelmühle&lt;br /&gt;
(''Ball Mill'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kugelmühlen werden in der [[Pyrotechnik]] insbesondere von Amateuren (in den USA) zur Zerkleinerung der Bestandteile von [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet. Kugelmühlen bestehen aus einer rotierenden Mahltrommel, in die das zu zerkleinernde Mahlgut zusammen mit (Mahl-)Kugeln gegeben wird. Wird die befüllte Mahltrommel in Rotation versetzt, wird das Mahlgut durch Reiben und Schlagen der Kugeln zerkleinert und homogenisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von Kugelmühlen sind zahlreiche Sicherheitsaspekte zu beachten, weil viele Ausgangsstoffe pyrotechnischer Sätze und die meisten pyrotechnischen Sätze selbst [[Schlagempfindlichkeit|schlagempfindlich]] und [[Reibempfindlichkeit|reibempfindlich]] sind. Darüber hinaus ist beim Antrieb sowie bei der Auswahl der Materialien darauf zu achten, dass durch Elektrostatik und elektrische Entladungen des Antriebs keine Funken entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Sponenburgh, Lloyd. 1995. Ball milling theory and practice for the amateur pyrotechnician. Monographie. 66 Seiten. Verlag: American Fireworks News. Dingmans Ferry, Pennsylvania, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Max_P._Vander_Horck&amp;diff=6258</id>
		<title>Max P. Vander Horck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Max_P._Vander_Horck&amp;diff=6258"/>
				<updated>2008-01-28T15:16:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Max P. Vander Horck ist ein US-amerikanischer Pyrotechniker, der durch die Herausgabe von pyrotechnischen Fachblättern in den USA und die Gründung der [[Pyrotechnics Guild International]] im Jahr 1969 bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1968 bis 1981 gab Max P. Vander Horck das Fachblatt &amp;quot;American Pyrotechnist Fireworks Monthly&amp;quot; heraus, das in der Folge mehrfach umbenannt wurde (&amp;quot;American Pyrotechnist Fireworks News&amp;quot;, &amp;quot;American Pyrotechnist&amp;quot;) und bis heute als &amp;quot;[[American Fireworks News]]&amp;quot; von [[John M. Drewes]] fortgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Publikationen (Auswahl)===&lt;br /&gt;
* Basic Skyrocket Construction. 1970. American Pyrotechnist.&lt;br /&gt;
* Unconventional star compositions demonstrated. 1974. American Pyrotechnist Fireworks News. Volume 7 (4), No. 76. Seite 506ff.&lt;br /&gt;
* Celestial firworks mark 5th annual convention. 1977. American Pyrotechnist. Volume 10 (8), No. 110. Seiten 882-890&lt;br /&gt;
* The Pyrotechnics Guild International - A concept whose time had come. 1984. [Pyrotechnica]] IX (April 1984). Seiten 35-41. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications, Austin, Texas, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6255</id>
		<title>Lunte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6255"/>
				<updated>2008-01-28T14:43:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Luntenstockhaeuschen.jpg|thumb|Histor. Luntenstockhäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg|thumb|Moderne Lunte aus Valencia]]&lt;br /&gt;
;Lunte :(Englisch: ''Slow Match'')&lt;br /&gt;
Die ''Lunte'' ist eines der ältesten [[Anzündmittel]] der Feuerwerkerei. Sie besteht aus einem geflochtenen Strick aus pflanzlichen Fasern, der mit einer Lauge von Chemikalien getränkt wurde. Heutzutage werden Lunten noch auf [[Malta]] (bedingt durch das dort traditionelle, oft mehrere Stunden andauernde Schießen von einzelnen großen, mit viel Liebe und großem Zeitaufwand per Hand hergestellter [[Mehrschlagbombe]]n) und in Spanien (bedingt durch das dort traditionelle [[Luntenfeuerzeug]]) als Anzündmittel der Kinder für [[Kinderfeuerwerk]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderne Rezeptur zur traditionellen Herstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m gesponnenes Flachs- oder Hanfseil von mindestens 6mm Durchmesser wird 1 Stunde in einem Holzascheaufguß (10% K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder 5% Kaliumkarbonatlösung gekocht, um Lignin aufzulösen und so die Pflanzenstruktur aufzubrechen. Dieser Prozess heißt in Altdeutsch ''&amp;quot;beuchen&amp;quot;'', im Englischen ''&amp;quot;bucking&amp;quot;''. Danach wird das Seil mit einer Tasse Essig in Wasser gewaschen und getrocknet. Das getrocknete Seil wird dann in einer Plastiktüte mit 100ml einer 5% Bleiacetatlösung in destilliertem Wasser plus 2 Löffel Essig übergossen, gut durchgeknetet und anschließend handtrocken gepresst und danach getrocknet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach preußischer Vorschrift von 1860 besteht die Lunte aus einem ½-5/8 Zoll dicken, aus 3 Fäden Hanfwerg gesponnenen Seil, welches 4 Tage lang in einer Auflösung von 6,1g essigsaurem Bleizucker auf 1 Liter weichem Wasser mit öfterem Rühren getaucht bleibt und danach getrocknet wird. 1 Fuß brennt 1-1,25 Std. (oder im Freien bei Windstille 8 Zoll/Std., im Zimmer 4 Zoll/Std.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Lunte läßt sich leicht entzünden, brennt auch bei schlechter Witterung gleichförmig fort und bildet eine harte spitze Kohle.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann jede pflanzliche Faser (selbst gedrehtes Papier) als minderwertiger Ersatz für Flachs oder Hanf dienen. Das Bleiacetat kann durch Kaliumbichromat ersetzt werden, so dass keine schädlichen Bleidämpfe entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere historische Herstellungsmethoden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruggieri]] und Morel empfahlen vor 200 Jahren Stricke aus Hanfwerg, die 3 Tage lang in einer Lauge aus Hartholzasche, 1/3 Teil ungelöschtem Kalk, 1 Teil [[Salpeter]] und 2 Teilen gefilterter Brühe von Ochsen- oder Pferdemist gekocht wurden. Das deutsche Sprichwort ''&amp;quot;Lunte riechen&amp;quot;'' ist da selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uchatius empfahl 1848 das 24 stündige Beizen von 10 Pfund Hanfstricken in 4 Maß Regenwasser, worin 1 Pfund Bleinitrat gelöst ist.&lt;br /&gt;
Der Pyrotechniker Adolf Pirker empfahl 1892 geflochtene, 20mm dicke und 15-20cm lange Stücke von Baumwollstricken, getränkt in einer Reibschale mit einer gut abgeriebenen Substanz von 140g feinpulverisiertem [[Kaliumnitrat]] und 40 Esslöffel Spiritus, die danach getrocknet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6254</id>
		<title>Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6254"/>
				<updated>2008-01-28T14:43:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; die eigentliche Explosion auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 2300 Liter Gase (Volumen bei 25°C) und etwa 600 g Rauch (feste Bestandteile) mit den folgenden Haupt-Inhaltsstoffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| 750 g KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;--&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |710 l N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |290 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 150 g Holzkohle&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1130 l CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 g Schwefel&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 280 l CO&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 125 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |60 l CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g KSCN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |80 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15 g (NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(alle Angaben aus: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage, 1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechische Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Steigzeit&amp;diff=6253</id>
		<title>Steigzeit</title>
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				<updated>2008-01-28T14:40:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Steigzeit'' bezeichnet die Zeit vom Abschuss einer [[Bombe]], [[Bombette]] oder [[Rakete]] bis zu ihrer [[Zerlegung]] am Himmel. Die ''Steigzeit'' ist besonders wichtig, um bei [[Musikfeuerwerk|Musikfeuerwerken]] die richtige Zeit für die [[Zündung]] eines [[Effekt|Effektes]] zu berechnen, so dass er exakt an der gewünschten Stelle der Musik für den Zuschauer sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steigzeit wird meist durch die Brenndauer der in den Effekt führenden [[Verzögerung]] festgelegt und wird neuerdings von vielen Hersteller beim Kauf angegeben. Früher war die Ermittlung der Steigzeiten eine der aufwändigsten Aufgaben des planenden Feuerwerkers, da sie für fast jeden Effekt neu durchgeführt, und dafür jeder Effekt geschossen und gemessen werden musste. Dies war unter anderem mit einem hohen Kostenaufwand verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnische Gegenstände]] können Verzögerungen zwischen Zündung und der Effektentfaltung aufweisen, hier spricht man üblicherweise jedoch nicht mehr von Steigzeit sondern einfach von ''Verzögerung'' oder ''Vorlaufzeit''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei pyrotechnischen Gegenständen, bei denen die Steigzeit nicht bekannt ist, werden oft auch einfach Schätz- und Erfahrungswerte benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungefähre Steigzeiten von Bomben ==&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
!Kaliber&lt;br /&gt;
!&amp;amp;nbsp;Steigzeit (s)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|&amp;amp;nbsp;65mm / 2,5&amp;quot;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=center|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|75mm / 3&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|2,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|100mm / 4&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|125mm / 5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|3,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|150mm / 6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|175mm / 7&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|200mm / 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=center|4,5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungefähre Vorlaufzeiten von anderen pyrotechnischen Gegenständen ==&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
!pyrotechnischer Gegenstand&lt;br /&gt;
!Vorlaufzeit (s)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|Bengalische Fackel&lt;br /&gt;
|align=center|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|[[Cakebox]]&lt;br /&gt;
|align=center|&amp;amp;nbsp;1 + Steigzeit (unterschiedlich)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|Cakebox mit [[Visco]]&lt;br /&gt;
|align=center|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|[[Römisches Licht]]&lt;br /&gt;
|align=center|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|[[Sonne]]&lt;br /&gt;
|align=center|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|&amp;amp;nbsp;[[Feuertopf]], [[Komet]] ([[One Shot|One-Shots]]) bei direkter Verzünderung&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=center|0,2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Mascleta&amp;diff=6252</id>
		<title>Mascleta</title>
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				<updated>2008-01-28T14:37:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Mascleta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mascleta ist eine traditionelle spanische Form des [[Tagesfeuerwerk]]s, welche insbesondere von den [[Fallas]] aus [[Valencia]] bekannt ist. Bei einer Mascleta werden überwiegende akustische Effekte, Knalleffekte auf Basis von [[Blitzknallsatz]] und Pfeifeffekte, eingesetzt. Ziel einer Mascleta ist die Erzeugung von Rhythmen durch die Zündung von unterschiedlichen [[Knallkörper]]n ([[Traca]]s (Knallketten), [[Trueno]]s, [[Blitzknallbombette]]n, [[Blitzknallbombe]], etc.) in relativ schneller, geplanter Folge. Mascletas können aus an Leinen aufgehängten und mit gedeckter [[Stoppine]] verbundenen Knallkörpern ([[Bodenfeuerwerk]]), aus [[Höhenfeuerwerk]] oder aus einer Kombination von Boden- und Höhenfeuerwerk bestehen. Umgangssprachlich werden Mascletas in der deutschen Übersetzung teilweise als &amp;quot;Böllerkonzert&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ältere Form von Mascletas beruht auf der Verwendung von [[Schwarzpulver]] in schweren, gußeisernen [[Standböller]]n für die Erzeugung von Knalleffekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Journal_of_Pyrotechnics&amp;diff=6247</id>
		<title>Journal of Pyrotechnics</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Journal of Pyrotechnics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Journal of Pyrotechnics (ISSN 1082-2999) ist eine Fachzeitschrift für das Gebiet der [[Pyrotechnik]], die seit 1995 zweimal jährlich erscheint. Die Fachgebiete, welche die Fachzeitschrift abdeckt sind Feuerwerk, pyrotechnische Spezialeffekte, pyrotechnische Treibsätze der Raketentechnik sowie zivile, technische Pyrotechnik. Herausgeber sind [[Ken L. Kosanke]] und seine Firma Journal of Pyrotechnics, Inc. aus Whitewater, Colorado, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
*[http://www.jpyro.com Homepage des Journal of Pyrotechnics]]&lt;br /&gt;
*[http://www.jpyro.com/journal/index.htm Inhalt und Abstracts (nicht vollständig) der erschienenen Ausgaben des Journal of Pyrotechnics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Carbonat&amp;diff=6244</id>
		<title>Carbonat</title>
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				<updated>2008-01-28T14:11:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Carbonat&lt;br /&gt;
(''Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carbonate sind die Salze von Alkalimetallen, Erdalkalimetallen oder Metallen mit dem Carbonat-Anion CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;2-&amp;lt;/sup&amp;gt; der vollständig dissoziierten Kohlensäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pyrotechnik]] bzw. in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] werden Carbonate als [[Farbgeber]] und als [[Hilfsstoff]]e eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Farbgeber werden insbesondere die folgenden Carbonate eingesetzt:&lt;br /&gt;
*[[Bariumcarbonat]] (grün)&lt;br /&gt;
*[[Calciumcarbonat]] (orange)&lt;br /&gt;
*Basisches [[Kupfercarbonat]] (blau)&lt;br /&gt;
*[[Lithiumcarbonat]] (rot, selten verwendet da teuer und wenig effektiv)&lt;br /&gt;
*[[Strontiumcarbonat]] (rot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsstoffe werden insbesondere die folgenden Carbonate eingesetzt:&lt;br /&gt;
*[[Calciumcarbonat]] (Neutralisation)&lt;br /&gt;
*[[Magnesiumcarbonat]] (Fließhilfsmittel, außer bei [[Chlorat]]-Sätzen)&lt;br /&gt;
*[[Strontiumcarbonat]] (zur Verlangsamung der Reaktion von Schwarzpulver)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde [[Kaliumcarbonat]] historisch als Bestandteil des sogenannten ''Knallpulvers'', einem Satz aus Schwarzpulver mit hohem Anteil an Kaliumcarbonat, der sich bei langsamem Erhitzen schlagartig mit einem heftigen Knall umsetzt, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumchlorat&amp;diff=6242</id>
		<title>Kaliumchlorat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumchlorat&amp;diff=6242"/>
				<updated>2008-01-28T14:07:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kaliumchlorat :(''potassium chlorate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumchlorat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
KClO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 3811-04-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Chlorsaures Kali&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,23 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 370 °C&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Hazard_O.svg.png|Brandfördernd O|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_harmful.png|Gesundheitsschädlich Xn|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 9''' Explosionsgefahr bei Mischung mit brennbaren Stoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R20/22''' Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R51/53''' Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumchlorat gibt seinen [[Sauerstoff]] sehr leicht ab. Mischungen mit Kaliumchlorat und brennbaren Stoffen sind daher meist sehr reib- und schlagempfindlich. Kaliumchlorat darf niemals mit [[Schwefel]], [[Phosphor]] (siehe auch [[Armstrong'sche Mischung]]), [[Sulfate|Sulfaten]], [[Sulfid|Sulfiden]] (z.B. [[Antimontrisulfid]]), [[Metallpulver]]n oder diese Stoffe enthaltenden [[Satz|Sätzen]] gemischt werden. Als Verunreinigung darf es weder Ammonium-Verbindungen noch Schwermetalle enthalten, da beide Stoffe mit [[Chlorat]]en sehr instabile und explosive Verbindungen bilden. Gemische mit [[Lactose]] oder anderen organischen Brennstoffen haben niedrige [[Zündtemperatur]]en (ab 195°C).&lt;br /&gt;
Früher häufig in [[Feuerwerkskörper]]n verwendet, wird es heute aufgrund seiner Gefährlichkeit und [[Instabilität]] oftmals durch [[Kaliumperchlorat]] ersetzt. Dennoch finden sich in Italien, Spanien, auf Malta und auch in Deutschland durchaus noch Chlorat-Sternmischungen. Diese erfordern bei der Herstellung ein höheres Maß an Sorgfalt und Erfahrung mit dem jeweiligen Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektrische_Z%C3%BCndung&amp;diff=6241</id>
		<title>Elektrische Zündung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektrische_Z%C3%BCndung&amp;diff=6241"/>
				<updated>2008-01-28T14:05:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Prep_electronic_ignition.jpg|thumb|Vorbereitungen zur elektronischen Zündung]]&lt;br /&gt;
; Elektrische Zündung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Handzündung]] wird bei der ''elektrischen Zündung'' der [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnische Gegenstand]] durch die Flamme eines [[Elektrozünder|elektrischen Brückenzünders]] entzündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
* [[Unfallverhütung]]&lt;br /&gt;
: Ein klarer Vorteil ist bei der elektrischen Zündung, dass sich niemand in unmittelbarer Nähe des [[Effekt|Effektes]] aufhalten muss. Dadurch wird das Risiko von [[Unfall|Unfällen]] minimiert.&lt;br /&gt;
* Genauigkeit&lt;br /&gt;
: Da der Zünder an einer Stelle platziert werden kann, die sonst nur schwer durch einen von Hand zündenden [[Pyrotechniker]] zu erreichen wäre, kann der angeschlossene [[Effekt]] sehr viel präziser gezündet werden.&lt;br /&gt;
* Gleichzeitige Zündung von mehreren Effekten&lt;br /&gt;
: Das gleichzeitige Zünden von mehreren Effekten wird durch die elektrische Zündung in der Praxis erst möglich. Wo sich bei der [[Handzündung]] mehrere Pyrotechniker abstimmen müssten, wird so einfach eine Ringleitung verlegt, an der alle elektrischen Zünder angeschlossen sind, so das ein einziger Impuls an mehreren Orten Effekte [[Anzündung|zünden]] kann - auch wenn einige hundert Meter [[Zündleitung]] dazwischen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
* Erhöhte Kosten&lt;br /&gt;
* Verkabelungsaufwand (Zündleitung)&lt;br /&gt;
* Technisches Verständnis der elektrischen Zündmethoden erforderlich&lt;br /&gt;
* Fehlendes &amp;quot;Abschuss-Feeling&amp;quot;&lt;br /&gt;
: Das von einigen Feuerwerkern gewünschte Gefühl, beim Abschuss in der Nähe eines Mörsers zu stehen, fällt natürlich weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Ob ein Pyrotechniker die Handzündung oder die elektrische Zündung bevorzugt, ist im Prinzip eine Glaubensfrage. Mittlerweile sind jedoch alle größeren Feuerwerksfirmen dazu übergegangen, die Vorteile der elektrischen Zündung zu nutzen, um damit nicht zuletzt auch ein Stück mehr [[Sicherheit]] für die Pyrotechniker und [[Helfer]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschlussmethoden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelner Effekt ===&lt;br /&gt;
Die beiden Zünderdrähte werden einfach bis zur [[Anschlussstelle]] an die [[Zündanlage]] verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reihen-/Serienschaltung ===&lt;br /&gt;
Bei der Reihenschaltung werden alle Zünder eines [[Zündkreis|Zündkreises]] hintereinander gehängt, d.h. man beginnt mit der Verkabelung an der Anschlussstelle der Zündanlage, geht mit einer einfachen Ader zum ersten Effekt und verbindet den ersten Anschlussdraht des Zünders mit der Zündanlage. Dann befestigt man eine zweite Ader am anderen Anschlusskabel des Zünders und geht zum nächsten Zünder, den man genau so anschließt. Nachdem alle verbleibenden Zünder auf diese Art angeschlossen wurden, führt man den verbleibenden Anschlussdraht des letzten Zünders zurück zur Anschlussstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallelschaltung ===&lt;br /&gt;
Bei der Parallelschaltung werden alle Zünder nebeneinander geschaltet. Dazu ist es erforderlich, jede der zwei Zündleitungen direkt (das heißt ohne dass ein anderer Zünder dazwischen hängt) mit der Anschlussstelle zu verbinden. Um dies zu erreichen wird meist eine doppeladrige [[Zündleitung]] benutzt, die an jedem Zünder aufgetrennt wird. Jeder der Zünderdrähte wird dann mit jeweils einer der beiden Adern der ankommenden und weiterführenden [[Zündleitung|Leitung]] verbunden, so das am Ende jeder Zünderdraht über die doppeladrige Zündleitung mit der Anschlussstelle verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reihenparallelschaltung ===&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode werden die beiden Grundmethoden Reihenschaltung und Parallelschaltung zusammengefasst, um diverse Probleme zu umgehen (z.B. Einschränkungen der [[Zündanlage]], unterschiedliche Zünder, ..)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Hinweise zur elektrischen Zündung ==&lt;br /&gt;
* Vor dem Anschließen der Zünder sollte ausgeschlossen werden können, dass die Pole der Anschlussstelle unter Spannung stehen.&lt;br /&gt;
* Es dürfen immer nur gleiche Zünder (gleicher Hersteller, möglichst auch nur Zünder aus der selben [[Charge]]) in einer Reihenschaltung zusammengeschaltet werden - bei verschiedenen Zündern kann es vorkommen, dass ein Zünder früher als die anderen auslöst und damit den Stromkreis unterbricht, bevor alle Zünder ausgelöst haben.&lt;br /&gt;
* Zünderdrähte sollten vor dem Anschluss an die Zündleitung immer kurzgeschlossen sein, d.h. es muss zwischen beiden Drähten des Zünders eine leitende Verbindung bestehen. So wird das Risiko einer unerwünschten zufälligen Zündung durch  [[statische Entladung|elektrostatische Entladung]] minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zündkreisberechnung|Wie viele Zünder kann ich in Reihe schalten?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6240</id>
		<title>Kaliumcarbonat</title>
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				<updated>2008-01-28T14:03:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kaliumcarbonat&lt;br /&gt;
(''Potassium Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumcarbonat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist eines der festen Reaktionsprodukte (Verbrennungsrückstände), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung für den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel für eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 32 C + 5 S --&amp;gt; 10 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 11 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 16 CO + 3 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 5 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der o.g. Reaktionsgleichung fehlen einige (insbesondere gasförmige) Reaktionsprodukte, die beim Abbrand von Schwarzpulver nachweislich entstehen, u.a. [[Schwefelwasserstoff]], Methan und Wasserstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Wisniak, J. 2000. The History of Salpeter Production with a Bit of Pyrotechnics and Lavoisier. Chemical Educator 2000, Nr. 5, Seiten 205-209.&lt;br /&gt;
* Herrchen, M., Keller, D. 1996. Analyse der ökologischen Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks - ökologische Bilanzierung. Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und Oekotoxikologie (unveröffentlichte Studie). Schmallenberg.&lt;br /&gt;
* Menke, K. 1978. Die Chemie der Feuerwerkskörper. In: Chemie in unserer Zeit, Jahrgang 1978, Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reaktion&amp;diff=6239</id>
		<title>Reaktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reaktion&amp;diff=6239"/>
				<updated>2008-01-28T13:53:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Reaktion&lt;br /&gt;
(''(Chemical) Reaction'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reaktion ist eine chemische Umsetzung, bei der zwei zwei oder mehr Ausgangsstoffe (Edukte) miteinander reagieren und sich eine oder mehrere neue, vorher nicht vorhandene chemische Verbindungen (Produkte) bilden.  Chemische Reaktionen zeichnen sich dadurch aus, dass immer&lt;br /&gt;
* chemische Bindungen gelöst und/oder neu gebildet werden,&lt;br /&gt;
* es dabei zu einer Energieumwandlung (Abgabe von Energie, Aufnahme von Energie) kommt, und&lt;br /&gt;
* sie bei einer spezifischen [[Reaktionsgeschwindigkeit]] ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Reaktionen werden in der Regel mit Hilfe von Reaktionsgleichungen beschrieben, bei denen die miteinander reagierenden Edukte auf der linken Seite aufgeschrieben werden, und die entstehenden Produkte auf der rechten Seite. Dazwischen befindet sich in der Regel ein Pfeil, der die Reaktionsrichtung angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Pyrotechnik|pyrotechnischen Reaktionen]] handelt es sich in der Regel um [[Verbrennung]]sreaktionen, die in Abhängigkeit von ihrer [[Reaktionsgeschwindigkeit]] als [[Deflagration]], [[Explosion]] oder [[Detonation]] bezeichnet werden. Pyrotechnische Reaktionen zeichnen sich durchgehend dadurch aus, dass Energie in großen Mengen abgegeben wird, d.h. pyrotechnische Reaktionen sind grundsätzlich exotherm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links=== &lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Reaktion#Grundlagen Artikel zur chemischen Reaktion bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionsgleichung Artikel zur Reaktionsgleichung bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=FIREevent&amp;diff=6237</id>
		<title>FIREevent</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=FIREevent&amp;diff=6237"/>
				<updated>2008-01-28T13:26:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:fireevent.gif|right|FIREevent]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rapperswil 2006.JPG|thumb|FIREevent in [[European Fireworks Challenge Rapperswil|Rapperswil]] 2006]]&lt;br /&gt;
FIREevent ist ein österreichischen [[Pyrotechnik]]unternehmen, welches sich auf die Inszenierung von einmaligen [[Feuerwerk]]sevents konzentriert. 1999 gegründet hat sich FIREevent mittlerweile einen internationalen Namen in der Gestaltung von [[Pyromusical]]s - musiksynchronen Feuerwerken - gemacht. Teilnahmen an internationalen [[Feuerwerksfestival]]s wie zum Beispiel 2006 beim [[Monte-Carlo International Fireworks Festival|Monte Carlo]] waren erfolgreich und öffnetem dem kleinen Vorarlberger Unternehmen einzigartige Chancen auf dem Internationalen Feuerwerksmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend ein beispielhafter Zusammenschnitt eines Pyromuscials von FIREevent, geschossen bei der [[European Fireworks Challenge Rapperswil|European Fireworks Challenge]] in Rapperswil-Jona/Schweiz am 10. August 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;KFeAl7ZlDaM&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.fire-event.at Homepage von FIREevent]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bugano_AG&amp;diff=6236</id>
		<title>Bugano AG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bugano_AG&amp;diff=6236"/>
				<updated>2008-01-28T13:26:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die schweizer '''Bugano AG''' wurde 1987 von Toni Bussmann gegründet. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören der Handel mit [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk]], sowie das Kreieren und Durchführen von Großfeuerwerken zu verschiedenen Anlässen. Außerdem [[herstellen|produziert]] die Bugano AG in Zusammenarbeit mit Fabriken in Europa und Asien auf ihrem Firmengelände in Neudorf LU pyrotechnische Produkte wie [[Vulkan]]e und [[Bränder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend ein Zusammenschnitt des Gewinnerfeuerwerks bei der [[European Fireworks Challenge Rapperswil|European Fireworks Challenge]] in Rapperswil-Jona/Schweiz am 12. August 2006 als Beispiel der Feuerwerkskunst der Bugano AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;dPOU6k5Bjbc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
*[http://www.bugano.com Homepage der Bugano AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lithium&amp;diff=6235</id>
		<title>Lithium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lithium&amp;diff=6235"/>
				<updated>2008-01-28T13:24:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Lithium&lt;br /&gt;
(''Lithium'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium mit seinen Verbindungen ist ein Alkalimetall, das in der [[Pyrotechnik]] nur wenig Verwendung findet, obwohl es in der Literatur als Alkalimetall grundsätzlich zu den [[Farbgeber]]n gezählt wird. Zwar färbt Lithium relativ kalte Alkoholflammen intensiv scharlachrot, in wesentlich heißeren [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] emittiert Lithium aber vor allem im nicht sichtbaren Bereich des Spektrums. Dies ist auf die Bildung von Lithiumhydroxid (LiOH) und Lithiumchlorid (LiCl) zurückzuführen und trifft insbesondere in Kombination mit Chlorverbindungen, die in anderen Sätzen als [[Farbverbesserer]] verwendet werden, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wird in der Literatur von einigen pyrotechnischen Sätzen berichtet, in denen Lithium zur Erzeugung violetter Flammen in [[Glitter]]sätzen, Signallichtern und [[Lichtlanze]]n eingesetzt wird. An anderer Stelle wird von der Verwendung von [[Lithiumnitrat]] anstelle von [[Kaliumnitrat]] in [[Schwarzpulver]] berichtet, was eine 10-fach höhere Abbrandgeschwindigkeit zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] wird von einer Vielzahl von Anwendungsformen von Lithium in pyrotechnischen Sätzen berichtet, insbesondere als [[Oxidationsmittel]] in Treibsätzen für Raketen und als &amp;quot;Farbgeber&amp;quot; in Täuschkörpern, die Infrarotstrahlung emittieren. Inwieweit diese tatsächlich Anwendung finden, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Ellern, Herbert. 1968. Military and Civilian Pyrotechnics. ISBN 0820603643. Verlag: Chemical Publishing, New York, USA.&lt;br /&gt;
* Jennings-White, Clive. 1990. Some Esoteric Firework Materials. Pyrotechnica XIII. Seite 26ff. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications, Austin, Texas, USA.&lt;br /&gt;
* Jennings-White, Clive; Wilson, Steve. 1997. Lithium, boron, and calcium. Pyrotechnica	XVII (Nov. 1997). Seiten 24-29. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications, Austin, Texas, USA.&lt;br /&gt;
* Koch, Ernst-Christian. 2001. Evaluation of lithium compounds as color agents for pyrotechnic flames. Journal of Pyrotechnics No. 13. Seiten 1-8. ISSN 1082-3999. Journal of Pyrotechnics, Inc. Whitewater, CO, USA.&lt;br /&gt;
* Koch, Ernst-Christian. 2004. Special materials in pyrotechnics: III. Application of lithium and its compounds in energetic systems. Propellants, Explosives, Pyrotechnics. Volume 29 Nr. 2. Seiten 67-80. ISSN 0721-3115. Verlag: Wiley-VCH, Weinheim, Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=D%C3%BCse&amp;diff=6234</id>
		<title>Düse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=D%C3%BCse&amp;diff=6234"/>
				<updated>2008-01-28T12:01:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Düse:(''Choke'', ''Nozzle'', ''Venturi'') &lt;br /&gt;
Verengung am offenen Ende einer zylindrischen [[Hülse]] ([[Treibsatz|Treiber]], [[Bränder]]), z.B. durch Einschnüren des Hülsenmaterials oder durch einen Ton-Pfropfen mit Bohrung. Auch eine einfache Bohrung z.B. am Ende einer geschlossenen Metallhülse oder durch die [[Wandung]] einer Papphülse wird als Düse bezeichnet. Die Verengung bündelt die entstehenden [[Verbrennungsgas]]e des eingeschlossenen [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Satzes]]; der [[Innendruck]] in der Hülse und damit die [[Geschwindigkeit]] der ausströmenden [[Gas|Gase]] steigen an. Dadurch wird [[Schub]] erzeugt, der z.B. [[Treibsatz|Raketentreibsätze]] und [[Tourbillion|Tourbillions]] in Bewegung versetzt und bei [[Fontäne|Fontänen]] die [[Funke|Funken]] höher ausstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Aussto%C3%9Fladung&amp;diff=6233</id>
		<title>Ausstoßladung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Aussto%C3%9Fladung&amp;diff=6233"/>
				<updated>2008-01-28T12:01:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Zylinderbombe_Ausstossladung.jpg|thumb|Schwarzpulver-Ausstoßladung mit gedeckter Stoppine einer 100mm Bombe]]&lt;br /&gt;
;Ausstoßladung :(&amp;quot;Schuss&amp;quot;, [[Treibladung]], ''Lifting Charge'') &lt;br /&gt;
[[Körnung|Gekörntes]] [[Schwarzpulver]] (&amp;quot;[[Schießpulver]]&amp;quot;, [[Feuerwerkspulver]], [[Kornpulver]], ''Grain Powder'') zum [[Abschuss]] von [[Bombette]]n, [[Bombe]]n, [[Feuertopf|Feuertöpfen]] usw. aus Rohren (z.B. [[Mörser]]n). Die Ausstoßladung befindet sich zu diesem Zweck unterhalb des entsprechenden [[Feuerwerkskörper]]s und wird mittels einer [[Litze]], [[Stoppine]], [[Elektrozünder]]s o.ä. gezündet. Die [[Explosion|explosionsartig]] entstehenden [[Verbrennungsgas]]e der Ausstoßladung katapultieren (schiebende Wirkung) das &amp;quot;Geschoss&amp;quot; (den [[Effektkörper|Effekt]]- bzw. [[Feuerwerkskörper]]) aus dem Abschussrohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig werden durch die [[Funke|Funkenbildung]] und die Hitze ein [[Verzögerungszünder]] (Bombetten, Bomben u.ä.), [[Effekt]]e ([[Feuertopf|Feuertöpfe]], [[Römisches Licht|Römische Lichter]] u.ä.) oder zusätzliche Feuerwerkskörper (s. [[Aufstiegseffekte]], ''Starmines'') entzündet. Neben der verwendeten Menge bestimmt der [[Körnungsgrad]] die Wirkung der Ausstoßladung: feines Kornpulver brennt wesentlich schneller ab ([[Deflagration|deflagriert]]) als grobes und kann sogar zertrümmernd wirken. Feuerwerkspulver hat meist eine Körnung von ca. 1,5 bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
Für sehr große Zylinderbomben aus Südeuropa wird kein industrielles Standard - Schwarzpulver im Ausstoß verwendet. Das hier benötigte, extrem langsam schiebende Pulver wird von den Fabriken selbst hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Rakete&amp;diff=6232</id>
		<title>Rakete</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Rakete&amp;diff=6232"/>
				<updated>2008-01-28T12:01:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: Harmonisierung von Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Raketen.jpg|thumb|Kleine Sternbukett- und großkalibrige Bombenraketen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Raketenstaender.jpg|thumb|Verleitete Raketen im Abschussständer]]&lt;br /&gt;
;'''Rakete''' :(''Fireworks Rocket'', ''Skyrocket'', ''Rocket'')&lt;br /&gt;
Raketen gehören zu den bekanntesten [[Feuerwerkskörper]]n. Beim Aufstieg einer Rakete entstehen durch den Abbrand eines verdichteten, in eine [[Hülse]] (Pappe, Kunststoff oder Metall) gepressten [[Schwarzpulver]]-[[Satz]]es ([[Treibsatz]]) Gase. Diese [[Verbrennungsgas]]e dehnen sich durch die [[Reaktionswärme]] stark aus und können nur durch eine [[Düse]] am unteren Ende der Hülse entweichen. Sie treiben die Rakete nach dem [[Rückstoßprinzip]] an. Dem Treibsatz kann noch [[Metallgrieß]] ([[Titan]] oder [[Aluminium]]) beigemengt sein, um einen [[Silberperlen|silbernen Funken]]-[[Schweif]] zu erzeugen. Ein erhöhter [[Holzkohle|Kohleanteil]] im Schwarzpulver verstärkt den üblichen Goldschweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Treiber]]n von Raketen unterscheidet man in ''[[Endbrenner]]'' und ''[[Seelenbrenner]]''. Bei Endbrennern wird der Treibsatz am unteren Ende des Pulverpresslings an der Düse entzündet und brennt dann gleichmäßig nach oben fortschreitend ab. Damit die Beschleunigung am Anfang stärker ist und die Rakete in ihrer [[Flugbahn]] stabilisiert wird, verbrennt dagegen bei Seelenbrennern in einem Hohlraum im Treibsatz, der sog. [[Seele]], in den ersten 1-2 Sekunden durch die vergrößerte Abbrandoberfläche besonders viel Schwarzpulver; danach nimmt der [[Schub]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Raketen haben anstelle eines Schwarzpulver-Treibsatzes mit Düse einen Treiber mit gepresstem [[Heulsatz]] und nach unten offener Hülse (Funktionsprinzip siehe [[Ratterpatrone]]). Solche Raketen steigen mit einem sehr schrillen, vibrierenden und lauten Heulton auf (&amp;quot;Rattern&amp;quot;, &amp;quot;Kreischen&amp;quot;).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Raketen brennt der Pulverpressling nach insgesamt 3-4 Sekunden am oberen Ende durch. Besitzt die Rakete einen [[Effekt]], wird dieser durch den durchbrennenden Treibsatz entzündet. Bei [[Schüttrakete]]n werden die Effekte aus dem Raketenkopf ([[Versatzkappe]], ''Heading'', Hülse aus Pappe oder Plastik, bei kleinen Raketen nur die verlängerte Treiberhülse) relativ sanft &amp;quot;ausgeschüttet&amp;quot;. In vielen Fällen, vor allem beim Großfeuerwerk und bei sog. [[Bombenrakete]]n, besitzen Raketen dagegen eine [[Zerlegerladung]], die den Raketenkopf zerreißt, die Effekte ([[Stern]]e, [[Heuler]] usw.) anzündet und weit am Nachthimmel verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/rakete_endbrenner.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/rakete_seelenbrenner.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Silvester]] werden sehr viele Raketen verwendet ([[Klasse II]], Steighöhe max. 100m), bei [[Großfeuerwerk]]en spielen sie meist eine untergeordnete Rolle: sie sind in ihrer Flugbahn relativ unberechenbar, können nur &amp;quot;kleine&amp;quot; Mengen [[Effektladung]] in die Höhe (bis etwa 250m) transportieren und die herunterfallenden Stöcke (sie dienen als [[Leitwerk]] zur Stabilisierung der Rakete) stellen bei Wind ein Sicherheitsrisiko für das Publikum dar. Die meisten größeren Effekte eines [[Höhenfeuerwerk]]s werden daher durch [[Bombe]]n verwirklicht. Großfeuerwerks-Raketen werden gewöhnlich aus speziellen [[Dreibeinständer]]n (''Rocket Racks'') verschossen (s.a. [[Girandole]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kugelraketen.jpg|Kugelraketen&lt;br /&gt;
Bild:Bombenraketen_ZINK.jpg|Bombenraketen&lt;br /&gt;
Bild:Zink902.jpg|Salutraketen&lt;br /&gt;
Bild:ABA_Blitzknall.jpg|Salutraketen&lt;br /&gt;
Bild:Winzraketen.jpg|Winzige Raketen&lt;br /&gt;
Bild:T2004_Girandole.jpg|Girandole&lt;br /&gt;
Bild:T2004_Raketen.jpg|Girandole&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Raketentreiber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf FEUERWERK.net===&lt;br /&gt;
*[http://gallery.feuerwerk.net/?url=_gallery_2.htm Gallery: Raketen]&lt;br /&gt;
*[http://technik.feuerwerk.net/?url=_technik_4.htm Technik: Raketen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
*[http://www.die-maus.de/sachgeschichten/feuerwerksrakete/ Die Sendung mit der Maus - Raketenherstellung]&lt;br /&gt;
*[http://www.zink-feuerwerk.com ZINK - Hersteller von Raketen in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.weco-pyro.de WECO - Hersteller von Raketen in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bor&amp;diff=6231</id>
		<title>Bor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bor&amp;diff=6231"/>
				<updated>2008-01-28T11:58:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bor&lt;br /&gt;
(''Boron'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bor (chemisches Symbol &amp;quot;B&amp;quot;) wird in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] als [[Farbgeber]], [[Stabilisator]] und [[Reduktionsmittel]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gebräuchlichsten ist Bor in Form von [[Borsäure]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;BO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) als Stabilisator in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]]. In [[Ghostmine]]s wird Bor in Form von Borsäure als grüner Farbgeber zur Färbung von großen Alkoholflammen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] wird Bor als Reduktionsmittel in [[Anzündsatz|Anzündsätzen]] mit hoher Energieausbeute (Reaktionswärme) und geringer [[Reaktionsgeschwindigkeit]] eingesetzt. In der militärischen und technischen Pyrotechnik sind darüber hinaus einige [[Verzögerungssatz|Verzögerungssätze]] bekannt, die Bor enthalten, weil diese besonders langsam abbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumnitrat&amp;diff=6229</id>
		<title>Strontiumnitrat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Strontiumnitrat&amp;diff=6229"/>
				<updated>2008-01-28T10:20:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Strontiumnitrat&lt;br /&gt;
(''Strontium Nitrate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontiumnitrat (Sr(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) wird in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] als [[Oxidationsmittel]] und roter [[Farbgeber]] verwendet. Strontiumnitrat wird sowohl in roten [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] als auch in roten [[Sternsatz|Sternsätzen]] verwendet. In Kombination mit [[Bariumnitrat]] sowie [[Magnesium]] und [[Aluminium]] als [[Reduktionsmittel]] (Brennstoff) wird Strontiumnitrat auf für weiße Leuchtsätze verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strontiumnitrat ist in Abhängigkeit von seiner chemischen Reinheit mehr oder weniger stark [[Hygroskopizität|hygroskopisch]]. Dabei gilt, dass Strontiumnitrat umso hygroskopischer ist, je größer der Anteil an Verunreinigungen mit anderen Verbindungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfercarbonat&amp;diff=6227</id>
		<title>Kupfercarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfercarbonat&amp;diff=6227"/>
				<updated>2008-01-28T10:10:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kupfercarbonat&lt;br /&gt;
(''Copper Carbonate''))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfercarbonat (CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) wird als blauer [[Farbgeber]] in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet.&lt;br /&gt;
In Kombination mit [[Ammoniumperchlorat]] und geeigneten [[Farbverbesserer]]n lassen sich tiefblaue [[Flammenfärbung]]en erreichen. In der Regel wird für pyrotechnische Sätze basisches Kupfercarbonat (CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; * Cu(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) als Farbgeber verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kupfercarbonat&amp;diff=6226</id>
		<title>Kupfercarbonat</title>
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				<updated>2008-01-28T10:06:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kupfercarbonat&lt;br /&gt;
(''Copper Carbonate''))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfercarbonat (CuCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) wird als blauer [[Farbgeber]] in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet.&lt;br /&gt;
In Kombination mit [[Ammoniumperchlorat]] und geeigneten [[Farbverbesserer]]n lassen sich tiefblaue [[Flammenfärbung]]en erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6222</id>
		<title>Kaliumcarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6222"/>
				<updated>2008-01-28T09:52:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kaliumcarbonat&lt;br /&gt;
(''Potassium Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumcarbonat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist eines der festen Reaktionsprodukte (Verbrennungsrückstände), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung für den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel für eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 32 C + 5 S --&amp;gt; 10 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 11 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 16 CO + 3 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 5 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der o.g. Reaktionsgleichung fehlen einige (insbesondere gasförmige) Reaktionsprodukte, die beim Abbrand von Schwarzpulver nachweislich entstehen, u.a. [[Schwefelwasserstoff]], [[Methan]] und [[Wasserstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Wisniak, J. 2000. The History of Salpeter Production with a Bit of Pyrotechnics and Lavoisier. Chemical Educator 2000, Nr. 5, Seiten 205-209.&lt;br /&gt;
* Herrchen, M., Keller, D. 1996. Analyse der ökologischen Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks - ökologische Bilanzierung. Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und Oekotoxikologie (unveröffentlichte Studie). Schmallenberg.&lt;br /&gt;
* Menke, K. 1978. Die Chemie der Feuerwerkskörper. In: Chemie in unserer Zeit, Jahrgang 1978, Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6221</id>
		<title>Kaliumcarbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumcarbonat&amp;diff=6221"/>
				<updated>2008-01-28T09:51:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Kaliumcarbonat&lt;br /&gt;
(''Potassium Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumcarbonat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist eines der festen Reaktionsprodukte (Verbrennungsrückstände), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung für den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel für eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 32 C + 5 S --&amp;gt; 10 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 11 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 16 CO + 3 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 5 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der o.g. Reaktionsgleichung fehlen einige Reaktionsprodukte, die beim Abbrand von Schwarzpulver nachweislich entstehen, u.a. [[Schwefelwasserstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Wisniak, J. 2000. The History of Salpeter Production with a Bit of Pyrotechnics and Lavoisier. Chemical Educator 2000, Nr. 5, Seiten 205-209.&lt;br /&gt;
* Herrchen, M., Keller, D. 1996. Analyse der ökologischen Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks - ökologische Bilanzierung. Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und Oekotoxikologie (unveröffentlichte Studie). Schmallenberg.&lt;br /&gt;
* Menke, K. 1978. Die Chemie der Feuerwerkskörper. In: Chemie in unserer Zeit, Jahrgang 1978, Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Hebespiegel&amp;diff=6220</id>
		<title>Hebespiegel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Hebespiegel&amp;diff=6220"/>
				<updated>2008-01-28T09:33:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Hebespiegel ==&lt;br /&gt;
Ein Hebespiegel ist ein aus Pappe oder Kunststoff hergestellter Deckel, welche in [[Pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] eingesetzt werden, die eine lose, nicht brennbare Füllung auswerfen ([[Tischbombe|Tischbomben]], [[Bühneneffektwerfer]]). Weiterhin werden Hebespiegel auch in  [[Konfetti-Shooter|Konfetti-Shootern]] und [[Druckluft-Kanone|Druckluft-Kanonen]] eingesetzt. Ein Hebespiegel dient dazu, die Kraft der [[Ausstoßladung]] auf die Füllung umzulenken, und somit herauszuschleudern. Bei durch Pyrotechnik herbeigeführtem Ausstoß wird die Füllung zusätzlich vor Brandschäden bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Stabilisator&amp;diff=6219</id>
		<title>Stabilisator</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Stabilisator&amp;diff=6219"/>
				<updated>2008-01-28T09:31:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Stabilisator&lt;br /&gt;
(''Stabilizer, Stabilizing Agent, Stabilizing Additive'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Stabilisatoren, die in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] eingesetzt werden, dienen dazu, unerwünschte [[Reaktion]]en im pyrotechnischen Satz insbesondere während der [[Lagerung]] zu verhindern. Insbesondere sollen chemische Stabilisatoren Reaktionen verhindern, die zu einer Verschiebung des [[pH-Wert]]es (insbesondere Säurebildung), einer Selbsterhitzung oder einer [[Selbstentzündung]] von pyrotechnischen Sätzen führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige in der Pyrotechnik eingesetzte Stabilisatoren sind:&lt;br /&gt;
* [[Borsäure]] zur Pufferung des [[pH-Wert]]es&lt;br /&gt;
* [[Carbonat]]e zur Neutralisation ([[Bariumcarbonat]], [[Stromtiumcarbonat]], [[Kupfercarbonat]], [[Calciumcarbonat]] - teilweise gleichzeitig als [[Farbgeber]])&lt;br /&gt;
* [[Tonerde]] (feinst vermahlen) zur Stabilisierung von [[roter Phosphor|rotem Phosphor]]&lt;br /&gt;
* [[Zinkoxid]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliumdichromat]] zur Stabilisierung von [[Magnesium]] &lt;br /&gt;
* [[Diphenylamin]] und [[Harnstoff]] zur Stabilisierung von [[Nitrocellulose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=6218</id>
		<title>Kaliumdichromat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Kaliumdichromat&amp;diff=6218"/>
				<updated>2008-01-28T09:18:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Feuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 7778-50-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Kaliumbichromat&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dichte:''' 2,676 g/cm³ bzw. 2,10 g/cm³ (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmelzpunkt:''' 397,5 °C  bzw. 89 °C (alpha- bzw. beta-Modifikation)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Hilfsstoff]], [[Oxidationsmittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_toxic2.png|Sehr giftig T+|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Hazard_O.svg.png|Brandfördernd O|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 8''' Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 21''' Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 25''' Giftig beim Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 26''' Sehr giftig beim Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 34''' Verursacht Verätzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 45''' Kann Krebs erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 46''' Kann vererbbare Schäden verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 60''' Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 61''' Kann das Kind im Mutterleib schädigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 42/43''' Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 48/23''' Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 50/53''' Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaliumdichromat&lt;br /&gt;
(''Potassium Bichromate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaliumdichromat (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cr&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;) findet als [[Hilfsstoff]] in der Herstellung von [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] Anwendung.&lt;br /&gt;
Zwei Verwendungen sind für pyrotechnische Sätze für [[Feuerwerkskörper]] bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stabilisator]] gegen Korrosionsprozesse (Oxidation) in Sätzen mit [[Magnesium]] und [[Zink]]&lt;br /&gt;
* [[Katalysator]] in einigen [[Perchlorat]]-Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[technische Pyrotechnik|technischen]] und [[militärische Pyrotechnik|militärischen Pyrotechnik]] werden verschiedene [[Chromat]]e darüber hinaus als [[Oxidationsmittel]] und Hilfsstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Giftigkeit der Chromate werden diese zunehmend durch Ersatzstoffe ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Alenfelt, Per. 1995 Corrosion protection of magnesium without the use of chromates. PYROTECHNICA XVI (Aug. 1995). Seiten 44-49. ISSN 0272-6521. Pyrotechnica Publications. Austin, TX, USA&lt;br /&gt;
* Shimizu, Takeo. 1998. A stabilizing method of magnesium compositions without coating or chrome compounds. Proceedings, 4th International Symposium on Fireworks, October 9-13, Halifax, Nova Scotia, Canada. Seiten 369-386. ISBN 0660175967. International Symposium on Fireworks Society. Halifax, Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feuer</name></author>	</entry>

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